mit Dorothee Dernbach, Ulrike Aufderheide und Karin Stottmeister
Expertentalk am 1. Oktober 2025
In Kooperation mit dem Campus Botanicus
mit Anerkennung der AKBw als Fortbildung
Insgesamt drei Vorträge tragen wir in diesem Jahr zur Woche der Klimaanpassung bei. Die Vorträge können einzeln gebucht werden oder auch im Paket. Zu den drei Vorträgen gehört auch ein Expertentalk, der am 1. Oktober ebenfalls um 20 Uhr stattfindet.
Dorothee Dernbach: Naturnahes öffentliches Grün – klimafest, pflegeleicht, biodiversitätsfördernd am 15. September, 20 Uhr
Warum ist naturnahes öffentliches Grün eine gute Strategie im Klimawandel? Wie fördern wir damit gleichzeitig die Artenvielfalt? Weg von gut gemeint hin zu gut gemacht: was ist wichtig, damit es nachhaltig gut und pflegeleicht wird? Umsetzung in der Kommune: wo liegt die Herausforderung, welche Faktoren müssen stimmen? Bericht aus der Praxis: 6 Jahre Förderung der Artenvielfalt im öffentlichen Grün mit 28 Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis/Hessen.
Mehr über Dorothee Dernbach gibt es hier.
Ulrike Aufderheide: Klimabäume für mehr Biodiversität am 16. September 2025, 20 Uhr
Natur gibt es nicht nur außerhalb von Städten und Dörfern, ganz im Gegenteil ist die Biodiversität im besiedelten Raum meist größer als in der umgebenden Landschaft. Städte und Dörfer sind inzwischen geradezu Überlebensinseln für etliche unserer Pflanzen und Tiere. Weil Bäume über lange Zeit ein großes Volumen an Lebensraum zur Verfügung stellen, haben wir die Chance, mit der Wahl des richtigen Baumes nicht nur einen Beitrag zur Klimafolgenanpassung zu leisten, sondern auch Lebensraum für viele Tiere zu schaffen.
Brauchen wir für das neue, heißere Klima, das die Verbrennung fossiler Energieträger verursacht, neue, exotische Baumarten, und was wären die Folgen für unsere biologische Vielfalt? Eine Arbeitsgruppe des NaturGarten e.V. hat sich dieser Frage gewidmet und kam zu dem Ergebnis: Wer resiliente Wälder schaffen oder städtische Hitzeinseln abkühlen will und gleichzeitig die biologische Vielfalt fördern möchte, der kommt um einheimische Arten nicht herum. Allerdings gibt es viele unbekannte Schätze, die durch die Annahme, unsere einheimischen Bäume seien Waldbäume, lange übersehen wurden. Denn viele einheimische Baumarten wachsen viel besser und leben vor allem viel länger, wenn sie nicht im dichten dunklen Wald stehen, sondern in parkartigen Landschaften. So finden sich Baumveteranen kaum in Wäldern, dafür aber oft an historischen Gebäuden. Und viele der klimafesten einheimischen Baumarten können tatsächlich nur im Freistand richtig gedeihen, perfekt geeignet für Parks, Gärten und andere Grünflächen.
Mehr über Ulrike Aufderheide gibt es hier.
Karin Stottmeister: NaturErlebnisRäume und Klimaschutz am 17. September 2025, 20 Uhr
Mit NaturErlebnisRäumen bezeichnen wir naturnah gestaltete Außenanlagen von Kitas, Schulen, Spielplätzen usw. – und beziehen ihren Wert dabei meistens auf ihre positiven Wirkungen auf Kinder als selbstbestimmter Spielraum.
Oft vergessen wir dabei, dass sie auch Räume sind, die auf das Klima der näheren Umgebung Einfluss haben. So können sich die heute immer noch zumeist asphaltierten oder gepflasterten Flächen, umgeben von Gebäuden, an heißen Tagen enorm aufheizen und ihren Aufenthaltscharakter nicht mehr erfüllen. Regen kann nicht versickern.
Wie wäre es mit einer einfachen Methode, das zu ändern? Lassen Sie uns die Natur zurückholen auf den Schulhof: es beginnt mit Entsiegelung und Bepflanzung, wo immer möglich, geht über eine dreidimensionale Gestaltung mit Senken und Höhen, die Wasser aufnehmen und speichern kann und endet bei einem bewussten Umgang mit Ressourcen und Verständnis für die Kreisläufe der Natur.
Das alles sieht aus wie ein NaturErlebnisRaum? Ja – er enthält bereits alles, was es für Klimaschutz braucht. Und ist die beste Klimaanpassungsmaßnahme, die Sie tätigen können. Mit den Menschen gemeinsam, mit den Pflanzen und Tieren, die sich dort sofort einstellen. Mit nachhaltiger Wirkung auf alle, die ihn benutzen. Und der Möglichkeit, positiv in die Umgebung zu wirken.
Es gibt mehr gute Beispiele, als Sie vielleicht denken. Beispiele, die Mut machen, hier und heute mit der Veränderung anzufangen. Schauen wir uns gemeinsam um nach Lösungen für die Probleme unserer Zeit.
Mehr über Karin Stottmeister gibt es hier.
Expertentalk am 1. Oktober 2025, 20 Uhr
Der Expertentalk am 1. Oktober vertieft die Themen gemeinsam mit den Referentinnen. Wir freuen uns auf viel Input und Fragen von Euch! Der Talk ist in jedem Ticket inkludiert.
Hier geht es zur Buchung.
Für Naturgartenmitglieder gibt es wieder einen großen Rabatt.
mit Dorothee Dernbach, Ulrike Aufderheide und Karin Stottmeister
Expertentalk am 1. Oktober 2025
In Kooperation mit dem Campus Botanicus
mit Anerkennung der AKBw als Fortbildung
Insgesamt drei Vorträge tragen wir in diesem Jahr zur Woche der Klimaanpassung bei. Die Vorträge können einzeln gebucht werden oder auch im Paket. Zu den drei Vorträgen gehört auch ein Expertentalk, der am 1. Oktober ebenfalls um 20 Uhr stattfindet.
Dorothee Dernbach: Naturnahes öffentliches Grün – klimafest, pflegeleicht, biodiversitätsfördernd am 15. September, 20 Uhr
Warum ist naturnahes öffentliches Grün eine gute Strategie im Klimawandel? Wie fördern wir damit gleichzeitig die Artenvielfalt? Weg von gut gemeint hin zu gut gemacht: was ist wichtig, damit es nachhaltig gut und pflegeleicht wird? Umsetzung in der Kommune: wo liegt die Herausforderung, welche Faktoren müssen stimmen? Bericht aus der Praxis: 6 Jahre Förderung der Artenvielfalt im öffentlichen Grün mit 28 Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis/Hessen.
Mehr über Dorothee Dernbach gibt es hier.
Ulrike Aufderheide: Klimabäume für mehr Biodiversität am 16. September 2025, 20 Uhr
Natur gibt es nicht nur außerhalb von Städten und Dörfern, ganz im Gegenteil ist die Biodiversität im besiedelten Raum meist größer als in der umgebenden Landschaft. Städte und Dörfer sind inzwischen geradezu Überlebensinseln für etliche unserer Pflanzen und Tiere. Weil Bäume über lange Zeit ein großes Volumen an Lebensraum zur Verfügung stellen, haben wir die Chance, mit der Wahl des richtigen Baumes nicht nur einen Beitrag zur Klimafolgenanpassung zu leisten, sondern auch Lebensraum für viele Tiere zu schaffen.
Brauchen wir für das neue, heißere Klima, das die Verbrennung fossiler Energieträger verursacht, neue, exotische Baumarten, und was wären die Folgen für unsere biologische Vielfalt? Eine Arbeitsgruppe des NaturGarten e.V. hat sich dieser Frage gewidmet und kam zu dem Ergebnis: Wer resiliente Wälder schaffen oder städtische Hitzeinseln abkühlen will und gleichzeitig die biologische Vielfalt fördern möchte, der kommt um einheimische Arten nicht herum. Allerdings gibt es viele unbekannte Schätze, die durch die Annahme, unsere einheimischen Bäume seien Waldbäume, lange übersehen wurden. Denn viele einheimische Baumarten wachsen viel besser und leben vor allem viel länger, wenn sie nicht im dichten dunklen Wald stehen, sondern in parkartigen Landschaften. So finden sich Baumveteranen kaum in Wäldern, dafür aber oft an historischen Gebäuden. Und viele der klimafesten einheimischen Baumarten können tatsächlich nur im Freistand richtig gedeihen, perfekt geeignet für Parks, Gärten und andere Grünflächen.
Mehr über Ulrike Aufderheide gibt es hier.
Karin Stottmeister: NaturErlebnisRäume und Klimaschutz am 17. September 2025, 20 Uhr
Mit NaturErlebnisRäumen bezeichnen wir naturnah gestaltete Außenanlagen von Kitas, Schulen, Spielplätzen usw. – und beziehen ihren Wert dabei meistens auf ihre positiven Wirkungen auf Kinder als selbstbestimmter Spielraum.
Oft vergessen wir dabei, dass sie auch Räume sind, die auf das Klima der näheren Umgebung Einfluss haben. So können sich die heute immer noch zumeist asphaltierten oder gepflasterten Flächen, umgeben von Gebäuden, an heißen Tagen enorm aufheizen und ihren Aufenthaltscharakter nicht mehr erfüllen. Regen kann nicht versickern.
Wie wäre es mit einer einfachen Methode, das zu ändern? Lassen Sie uns die Natur zurückholen auf den Schulhof: es beginnt mit Entsiegelung und Bepflanzung, wo immer möglich, geht über eine dreidimensionale Gestaltung mit Senken und Höhen, die Wasser aufnehmen und speichern kann und endet bei einem bewussten Umgang mit Ressourcen und Verständnis für die Kreisläufe der Natur.
Das alles sieht aus wie ein NaturErlebnisRaum? Ja – er enthält bereits alles, was es für Klimaschutz braucht. Und ist die beste Klimaanpassungsmaßnahme, die Sie tätigen können. Mit den Menschen gemeinsam, mit den Pflanzen und Tieren, die sich dort sofort einstellen. Mit nachhaltiger Wirkung auf alle, die ihn benutzen. Und der Möglichkeit, positiv in die Umgebung zu wirken.
Es gibt mehr gute Beispiele, als Sie vielleicht denken. Beispiele, die Mut machen, hier und heute mit der Veränderung anzufangen. Schauen wir uns gemeinsam um nach Lösungen für die Probleme unserer Zeit.
Mehr über Karin Stottmeister gibt es hier.
Expertentalk am 1. Oktober 2025, 20 Uhr
Der Expertentalk am 1. Oktober vertieft die Themen gemeinsam mit den Referentinnen. Wir freuen uns auf viel Input und Fragen von Euch! Der Talk ist in jedem Ticket inkludiert.
Hier geht es zur Buchung.
Für Naturgartenmitglieder gibt es wieder einen großen Rabatt.