Neuer Vortrag der NATURGARTENTAGE auf YouTube: Lob der schlechten Böden von Ulrike Aufderheide

In der Natur findet sich auf jedem Boden eine charakteristische Vegetation, weil die daran angepassten Pflanzen hier besonders konkurrenzstark sind. Bei naturnahen Gestaltungen gibt es deshalb keine „schlechten Böden“. Die jeweiligen Stressfaktoren wie Nässe, hoher Kalk- oder Säuregehalt, Schatten oder Trockenheit werden zu Pflegehelfern.

Wenn wir Pflanzen auf Standorten ansiedeln, die den natürlichen möglichst weit entsprechen, fördern wir außerdem die biologische Vielfalt. Denn während fast alle Wildpflanzen auch auf einem „guten“, also ertragreichen Boden gedeihen, brauchen die Tiere der verschiedenen Lebensräume nicht nur die Pflanzen, an die sie angepasst sind, sondern auch die speziellen Lebensraumeigenschaften, welche durch die Böden bedingt werden.

Der Vortrag von Ulrike Aufderheide wurde während der NATURGARTENTAGE 2026 aufgezeichnet. Der Tagungsband wird demnächst im Downloadbereich der Webseite zur Tagung zur Verfügung gestellt.

Hier geht es zum Vortrag auf unserem YouTube-Kanal: Naturgartentage 2026 | Lob der schlechten Böden

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