Möchte man mehr Artenvielfalt in seinen Garten holen und insektenfreundlich gärtnern, so kommt man an dem Thema heimische Pflanzen nicht vorbei. Die heimischen Pflanzen sind mit die wichtigste Stellschraube im Naturgarten. In Millionen von Jahren haben sich die heimischen Pflanzen und die heimische Tierwelt gemeinsam entwickelt, diese wechselseitige Anpassung wird Koevolution genannt. Dadurch, dass die Tiere auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert sind, sind Abhängigkeiten von heimischen Pflanzen entstanden. Bei den Wildbienen kann man die Abhängigkeit oft an ihrer Bezeichnung ausmachen: z. B. Glockenblumen-Sägehornbiene oder Rainfarn-Seidenbiene. Ohne Glockenblumen gäbe es keine Glockenblumen-Sägehornbienen.
Heimische Pflanzen liefern nicht nur Pollen (Futter für den Nachwuchs) und Nektar („Flugbenzin“), sondern sind auch Raupenfutterpflanzen. Jeder freut sich über Schmetterlinge, Libelle und Co. Dies sind die erwachsenen Stadien (Imago) der Insekten und sie verbringen oft nur eine kurze Zeitspanne in diesem letzten Stadium. Eine viel größere Zeit ihres Lebens verbringen sie aber als Ei, Larve oder Puppe. Die Larven der Schmetterlinge heißen Raupen und sie benötigen oft heimische Futterpflanzen.
Ihr wollt Zahlen, Daten, Fakten?
Die gibt es zum Beispiel in der Masterarbeit von Doris Lerch. Sie untersuchte die Interaktionen von Insekten mit drei verschiedenen Gruppen von Anpflanzungen: Die erste Gruppe besteht aus heimischen Wildpflanzen, die zweite aus mit ihnen verwandten Zierpflanzen und die dritte aus exotischen Pflanzen.
Fazit der Analysen:
An heimischen Pflanzen wurden weitaus mehr Interaktion festgestellt als an exotischen Pflanzen.
Die Interaktionen an exotischen Pflanzen gingen zum größten Teil von Honigbienen aus. Wohingegen heimische Wildpflanzen von allen besucht wurden.
Gerade Wildbienen haben eine hohe Interaktion mit heimischen Wildpflanzen.
Die Masterarbeit kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass es viele „exklusive Beziehungen zwischen heimischen Insekten und heimischen Wildpflanzen gibt, die sich nicht durch verwandte Pflanzenarten oder schon gar nicht durch exotische Zierpflanzen ersetzen lassen“.1 Außerdem, „dass der Eindruck von „es summt und brummt“ oft durch Honigbienen dominiert ist und somit nichts über die Nützlichkeit der Pflanzen für Insektenpopulation aussagt“. 1
Honigbienen sind Generalisten, das heißt, sie sind nicht wählerisch. Die Honigbiene ist ein Zuchttier, wie Rind, Huhn, Schwein. Sie hat nicht wirklich was mit Artenvielfalt zu tun, wird aber fälschlicherweise als Sympathieträger für das Insektensterben „genutzt“. Richtig ist aber, dass unter anderem die ca. 600 Wildbienenarten bedroht sind. Leider kann es vorkommen, dass Honigbienen sogar die Artenvielfalt gefährden können, wenn zu viele Völker vor Ort sind. 2
Hummeln, die übrigens zu den Wildbienen gehören, sind, ebenso wie die Honigbienen, Generalisten. Deswegen findet man sie im zeitigen Frühjahr oft an den nicht-heimischen Krokussen oder später auch am Lavendel. Auch die erwachsenen (adulten) Schmetterlinge sind Generalisten, wenn es um die Wahl der Nektarquelle geht. Ihre Raupen sind dagegen oftmals spezialisiert auf heimische Pflanzen.
Was aber bedeutet heimisch?
Heimisch bedeutet vor 1492 bei uns in Deutschland wild vorkommend. Manchmal wird dies auch weiter gefasst und Mitteleuropa ist gemeint. Oder es wird enger gefasst und die Region ist gemeint. Regional hieße hier: Westdeutsches Tiefland im Norden von Essen bzw. Rheinisches Bergland im Süden von Essen. 3
Neben den altheimischen, also den indigenen Pflanzen, gehören zu den heimischen Pflanzen noch die Archäophyten. Das sind Pflanzen, die zum Beispiel durch die Römer als blinder Passagier unter der Schuhsohle oder am Wagenrad zu uns „gewandert“ sind. Die Ackerbegleitflora wie Klatschmohn, Kornblumen und Feldrittersporn gehört dazu. Dadurch, dass sie langsamer gewandert sind, konnten auch die dazugehörigen Insekten mitwandern. An den heimischen Pflanzen erkennt man oft Blattfraß, der zeigt, dass die Pflanzen eng mit den Insekten verknüpft sind, dass die Pflanze Teil des Ökosystems ist. (Nein, ich meine nicht den Schneckenfraß! Anscheinend sind Schnecken auch Generalisten ;-))
Und wie kommt man auf 1492?
Durch die (Wieder-)Entdeckung Amerikas gab es einen großen weltweiten Handel an Nutz- und Zierpflanzen, wodurch viele exotische Pflanzen nach Deutschland kamen. Diese nennt man Neophyten. Viele der Pflanzen, die aus unseren Gärten kaum wegzudenken sind, stammen aus völlig anderen Regionen. Viele wurden gefühlsmäßig „eingedeutscht“, wie der Flieder, der ursprünglich aus Südosteuropa und Vorderasien kommt.
Damit kommen wir auch direkt zu einem Problem, zu dem etwa 10 % der Neophyten neigen: Sie werden invasiv. Da sie hier keine Fraßfeinde, also kaum Gegenspieler haben, weil diese nicht mitgewandert sind, können sie zu einem Problem werden. Das heißt, sie breiten sich selbstständig aus und unterdrücken dabei die heimische Pflanzenwelt. Dadurch schaden sie der Biodiversität und dem Ökosystem. Das Bundesamt für Naturschutz, kurz BfN, gibt in regelmäßigen Abständen Invasivitätsbewertungen ab. 4
Leider sind viele (potenziell) invasive Pflanzen im Handel und werden oftmals sogar noch als bienenfreundlich gepriesen. Die Schweiz hingegen hat zum Beispiel seit dem 1.9.2024 den Verkauf von Sommerflieder und Kirschlorbeer verboten. Was invasive Neophyten so anrichten können, kann man an der Ruhr in Mülheim beobachten: Dort hat sich das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) extrem ausgebreitet. Oder wer kennt nicht die riesigen Flächen vom alles unterdrückenden Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica)? Oder gar die großen Flächen am Waldboden von der Silberblättrigen Goldnessel (Galeobdolon argentatum), die vermutlich aus einem Garten entsorgt wurde? Solche Pflanzen kennen keine Grenzen, auch keine Gartengrenzen.
Einheimische Pflanzen können per Definition übrigens nicht invasiv werden, aber natürlich ausbreitungsfreudig sein.
Jetzt wissen wir, dass heimische Pflanzen am besten für unsere heimische Tierwelt sind. Aber was bedeutet das? Müssen wir jetzt alle Nicht-Heimischen rausreißen? Was sollen wir denn überhaupt an heimischen Gemüse anbauen? Da gibt es doch nichts! – Stimmt! Hat aber auch keiner gesagt, dass wir nur noch Heimisches anbauen und pflanzen sollen. Der Anbau von Gemüse und Obst ist außen vor. Aber interessant: Erbsen kommen ursprünglich aus Kleinasien, Gurken vermutlich aus Indien, Kartoffeln und Tomaten aus Südamerika.
Wichtig ist zu wissen: Die Insekten, die von heimischen Pflanzen abhängig sind, brauchen unsere Unterstützung. Denn wir brauchen die Biodiversität in den Arten, um Ökosysteme im Gleichgewicht zu halten. Ein paar Arten wie Honigbiene und Hummeln reichen dafür nicht aus. Und hilft man denen, die es schwer haben, unterstützt man automatisch auch die Generalisten. Andersherum funktioniert es leider nicht.
Natürlich tauscht man nicht von heute auf morgen alle Pflanzen aus, das muss auch gar nicht sein, da man an vielen Pflanzen vielleicht auch emotional hängt. Aber manchmal regelt es die Zeit, der Blick verändert sich, ein Hitzesommer kommt und beim nächsten Neukauf ist es dann vielleicht eher ein einheimisches Exemplar. Oder man entsorgt vielleicht einen invasiven Kandidaten.
Und nun habt ihr auch genug Infos, um im großen Dschungel des vermeintlichen Naturschutzes Greenwashing zu erkennen: Seien es die Bienenvölker auf wirklich toll bepflanzten Dächern oder der „insektenfreundliche“ Schmetterlingsflieder im Baumarkt, vermutlich noch in Torf und mit Pestiziden, oder die aus Südafrika stammenden Wildblumensamen, oder das Pflanzen, der als Baum des Jahres 2025 gekürten invasiven Rot-Eiche.
Internettipps
Die Verbreitungsgebiete von Pflanzen innerhalb Deutschlands findet man unter www.floraweb.de
Neugierig? Führungen, Pflanzenliste, Gartenpläne und Kontakt gibt es unter tinasnaturkleingarten@web.de
Die Salweide ist der Spitzenreiter mit den meisten Interaktionen. Zum Beispiel: 198 Raupen (davon 49 spezialisiert), 41 Wildbienen (davon 10 spezialisiert). Prädikat: ökologisch äußerst wertvoll. Als Hängesalweide auch kleingartentauglich. Rothalsiger Weidenbock auf Hängesalweide ’Weeping Sally‘ (Salix caprea)Auch heimische Pflanzen können exotisch aussehen: Türkenbund-Lilie (Lilium martagon)1 Blattschneiderbiene auf Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre)Blaugrüner Schenkelkäfer auf Essig-Rose (Rosa gallica)Sandknotenwespe auf Flachblättrigen Mannstreu (Eryngium planum
Ein Beitrag von Tina van Wesel
Möchte man mehr Artenvielfalt in seinen Garten holen und insektenfreundlich gärtnern, so kommt man an dem Thema heimische Pflanzen nicht vorbei. Die heimischen Pflanzen sind mit die wichtigste Stellschraube im Naturgarten. In Millionen von Jahren haben sich die heimischen Pflanzen und die heimische Tierwelt gemeinsam entwickelt, diese wechselseitige Anpassung wird Koevolution genannt. Dadurch, dass die Tiere auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert sind, sind Abhängigkeiten von heimischen Pflanzen entstanden. Bei den Wildbienen kann man die Abhängigkeit oft an ihrer Bezeichnung ausmachen: z. B. Glockenblumen-Sägehornbiene oder Rainfarn-Seidenbiene. Ohne Glockenblumen gäbe es keine Glockenblumen-Sägehornbienen.
Heimische Pflanzen liefern nicht nur Pollen (Futter für den Nachwuchs) und Nektar („Flugbenzin“), sondern sind auch Raupenfutterpflanzen. Jeder freut sich über Schmetterlinge, Libelle und Co. Dies sind die erwachsenen Stadien (Imago) der Insekten und sie verbringen oft nur eine kurze Zeitspanne in diesem letzten Stadium. Eine viel größere Zeit ihres Lebens verbringen sie aber als Ei, Larve oder Puppe. Die Larven der Schmetterlinge heißen Raupen und sie benötigen oft heimische Futterpflanzen.
Ihr wollt Zahlen, Daten, Fakten?
Die gibt es zum Beispiel in der Masterarbeit von Doris Lerch. Sie untersuchte die Interaktionen von Insekten mit drei verschiedenen Gruppen von Anpflanzungen: Die erste Gruppe besteht aus heimischen Wildpflanzen, die zweite aus mit ihnen verwandten Zierpflanzen und die dritte aus exotischen Pflanzen.
Fazit der Analysen:
An heimischen Pflanzen wurden weitaus mehr Interaktion festgestellt als an exotischen Pflanzen.
Die Interaktionen an exotischen Pflanzen gingen zum größten Teil von Honigbienen aus. Wohingegen heimische Wildpflanzen von allen besucht wurden.
Gerade Wildbienen haben eine hohe Interaktion mit heimischen Wildpflanzen.
Die Masterarbeit kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass es viele „exklusive Beziehungen zwischen heimischen Insekten und heimischen Wildpflanzen gibt, die sich nicht durch verwandte Pflanzenarten oder schon gar nicht durch exotische Zierpflanzen ersetzen lassen“.1 Außerdem, „dass der Eindruck von „es summt und brummt“ oft durch Honigbienen dominiert ist und somit nichts über die Nützlichkeit der Pflanzen für Insektenpopulation aussagt“. 1
Honigbienen sind Generalisten, das heißt, sie sind nicht wählerisch. Die Honigbiene ist ein Zuchttier, wie Rind, Huhn, Schwein. Sie hat nicht wirklich was mit Artenvielfalt zu tun, wird aber fälschlicherweise als Sympathieträger für das Insektensterben „genutzt“. Richtig ist aber, dass unter anderem die ca. 600 Wildbienenarten bedroht sind. Leider kann es vorkommen, dass Honigbienen sogar die Artenvielfalt gefährden können, wenn zu viele Völker vor Ort sind. 2
Hummeln, die übrigens zu den Wildbienen gehören, sind, ebenso wie die Honigbienen, Generalisten. Deswegen findet man sie im zeitigen Frühjahr oft an den nicht-heimischen Krokussen oder später auch am Lavendel. Auch die erwachsenen (adulten) Schmetterlinge sind Generalisten, wenn es um die Wahl der Nektarquelle geht. Ihre Raupen sind dagegen oftmals spezialisiert auf heimische Pflanzen.
Was aber bedeutet heimisch?
Heimisch bedeutet vor 1492 bei uns in Deutschland wild vorkommend. Manchmal wird dies auch weiter gefasst und Mitteleuropa ist gemeint. Oder es wird enger gefasst und die Region ist gemeint. Regional hieße hier: Westdeutsches Tiefland im Norden von Essen bzw. Rheinisches Bergland im Süden von Essen. 3
Neben den altheimischen, also den indigenen Pflanzen, gehören zu den heimischen Pflanzen noch die Archäophyten. Das sind Pflanzen, die zum Beispiel durch die Römer als blinder Passagier unter der Schuhsohle oder am Wagenrad zu uns „gewandert“ sind. Die Ackerbegleitflora wie Klatschmohn, Kornblumen und Feldrittersporn gehört dazu. Dadurch, dass sie langsamer gewandert sind, konnten auch die dazugehörigen Insekten mitwandern. An den heimischen Pflanzen erkennt man oft Blattfraß, der zeigt, dass die Pflanzen eng mit den Insekten verknüpft sind, dass die Pflanze Teil des Ökosystems ist. (Nein, ich meine nicht den Schneckenfraß! Anscheinend sind Schnecken auch Generalisten ;-))
Und wie kommt man auf 1492?
Durch die (Wieder-)Entdeckung Amerikas gab es einen großen weltweiten Handel an Nutz- und Zierpflanzen, wodurch viele exotische Pflanzen nach Deutschland kamen. Diese nennt man Neophyten. Viele der Pflanzen, die aus unseren Gärten kaum wegzudenken sind, stammen aus völlig anderen Regionen. Viele wurden gefühlsmäßig „eingedeutscht“, wie der Flieder, der ursprünglich aus Südosteuropa und Vorderasien kommt.
Damit kommen wir auch direkt zu einem Problem, zu dem etwa 10 % der Neophyten neigen: Sie werden invasiv. Da sie hier keine Fraßfeinde, also kaum Gegenspieler haben, weil diese nicht mitgewandert sind, können sie zu einem Problem werden. Das heißt, sie breiten sich selbstständig aus und unterdrücken dabei die heimische Pflanzenwelt. Dadurch schaden sie der Biodiversität und dem Ökosystem. Das Bundesamt für Naturschutz, kurz BfN, gibt in regelmäßigen Abständen Invasivitätsbewertungen ab. 4
Leider sind viele (potenziell) invasive Pflanzen im Handel und werden oftmals sogar noch als bienenfreundlich gepriesen. Die Schweiz hingegen hat zum Beispiel seit dem 1.9.2024 den Verkauf von Sommerflieder und Kirschlorbeer verboten. Was invasive Neophyten so anrichten können, kann man an der Ruhr in Mülheim beobachten: Dort hat sich das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) extrem ausgebreitet. Oder wer kennt nicht die riesigen Flächen vom alles unterdrückenden Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica)? Oder gar die großen Flächen am Waldboden von der Silberblättrigen Goldnessel (Galeobdolon argentatum), die vermutlich aus einem Garten entsorgt wurde? Solche Pflanzen kennen keine Grenzen, auch keine Gartengrenzen.
Einheimische Pflanzen können per Definition übrigens nicht invasiv werden, aber natürlich ausbreitungsfreudig sein.
Jetzt wissen wir, dass heimische Pflanzen am besten für unsere heimische Tierwelt sind. Aber was bedeutet das? Müssen wir jetzt alle Nicht-Heimischen rausreißen? Was sollen wir denn überhaupt an heimischen Gemüse anbauen? Da gibt es doch nichts! – Stimmt! Hat aber auch keiner gesagt, dass wir nur noch Heimisches anbauen und pflanzen sollen. Der Anbau von Gemüse und Obst ist außen vor. Aber interessant: Erbsen kommen ursprünglich aus Kleinasien, Gurken vermutlich aus Indien, Kartoffeln und Tomaten aus Südamerika.
Wichtig ist zu wissen: Die Insekten, die von heimischen Pflanzen abhängig sind, brauchen unsere Unterstützung. Denn wir brauchen die Biodiversität in den Arten, um Ökosysteme im Gleichgewicht zu halten. Ein paar Arten wie Honigbiene und Hummeln reichen dafür nicht aus. Und hilft man denen, die es schwer haben, unterstützt man automatisch auch die Generalisten. Andersherum funktioniert es leider nicht.
Natürlich tauscht man nicht von heute auf morgen alle Pflanzen aus, das muss auch gar nicht sein, da man an vielen Pflanzen vielleicht auch emotional hängt. Aber manchmal regelt es die Zeit, der Blick verändert sich, ein Hitzesommer kommt und beim nächsten Neukauf ist es dann vielleicht eher ein einheimisches Exemplar. Oder man entsorgt vielleicht einen invasiven Kandidaten.
Und nun habt ihr auch genug Infos, um im großen Dschungel des vermeintlichen Naturschutzes Greenwashing zu erkennen: Seien es die Bienenvölker auf wirklich toll bepflanzten Dächern oder der „insektenfreundliche“ Schmetterlingsflieder im Baumarkt, vermutlich noch in Torf und mit Pestiziden, oder die aus Südafrika stammenden Wildblumensamen, oder das Pflanzen, der als Baum des Jahres 2025 gekürten invasiven Rot-Eiche.
Internettipps
Die Verbreitungsgebiete von Pflanzen innerhalb Deutschlands findet man unter www.floraweb.de
1 www.naturgarten.org/wissen/2025/12/16/home-sweet-home/
2 www.deutschland-summt.de/konkurrenz-durch-honigbienen.html
3 www.bfn.de/daten-und-fakten/ursprungsgebiete-regionalen-gebietseigenen-saat-und-pflanzgutes-krautiger-arten
4 www.bfn.de/gefaesspflanzen
Neugierig? Führungen, Pflanzenliste, Gartenpläne und Kontakt gibt es unter tinasnaturkleingarten@web.de
Zum Beispiel: 198 Raupen (davon 49 spezialisiert), 41 Wildbienen
(davon 10 spezialisiert). Prädikat: ökologisch äußerst wertvoll. Als Hängesalweide auch kleingartentauglich.
Rothalsiger Weidenbock auf Hängesalweide ’Weeping Sally‘ (Salix caprea)