Saatgut des NaturGarten e.V.

Schmetterlings- und Wildbienensaum – die Naturgartenmischung

Bei Informationsveranstaltungen, auf Gartenmärkten und bei ähnlichen Anlässen erhalten Sie von unseren Regionalgruppen Saatguttütchen zum Ausprobieren von einem Quadratmeter blühender Vielfalt in Ihrem Garten.

Als Naturgartenmischung haben wir den Schmetterlings- und Wildbienensaum des zertifizierten Wildpflanzensaatgutproduzenten Rieger-Hofmann gewählt. Der Schmetterlings- und Wildbienensaum enthält 100 % heimische Wildblumen in artspezifischer Auswahl als Raupenfutter und Nahrungsquelle verschiedener Insekten, besonders für die Ansprüche verschiedener Wildbienenarten.

Mit dieser artenreichen Mischung mit über 60 verschiedenen Wildblumen schaffen Sie hochwertige Lebensräume für zahlreiche Tiere in ihrem Garten: entlang von Wegen oder auf der Sonnenseite von Zäunen, Mauern oder Hecken.

Rieger-Hofmann schreibt:

Ein langer Blühaspekt von frühzeitig blühenden Arten, wie dem Barbarakraut, bis zu Hochsommerarten (z.B. Wegwarte und Malve) garantiert eine kontinuierliche Sammelquelle. Einige einjährige Arten sorgen dafür, dass bereits im ersten Jahr ein ansprechender Bestand entsteht. In den Folgejahren werden sie von ausdauernden Arten ersetzt. Der Saum erreicht dann eine Höhe von 60-140 cm.

Mehr Informationen zur Mischung finden Sie hier auf der Homepage des Herstellers.

Die Probierpackung enthält Saatgut für einen Quadratmeter, denn jeder m² zählt! Die Liste mit der genauen Zusammensetzung können Sie hier herunterladen.

Die Rückseite des Saatguttütchens enthält eine kurze Aussaat- und Pflegeanleitung. Die Aussaat ist ganzjährig möglich. Sie erfolgt auf offenen Boden. Die Samen werden nicht eingearbeitet, sondern nur angedrückt, um einen Bodenschluss herzustellen. Die Pflege erfolgt in etwa wie bei einem Staudenbeet. Eine jährliche Neuanlage ist weder erforderlich, noch sinnvoll. Denn viele der Pflanzen entwickeln sich erst im Laufe der Jahre besonders gut und in der Krautschicht oberhalb des Bodens überwintern viele Insekten. Außerdem stört eine wiederholte Bodenbearbeitung das Bodenleben. Auch Schmetterlingspuppen ohne Kokon entwickeln sich im Boden und brauchen hier ihre Ruhe. Ein Rückschnitt der Pflanzen erfolgt nur bei Bedarf, etwa wenn sie umgekippt sind. Aufrecht stehende Stängel bleiben bestenfalls ganzjährig stehen. Hieran hängen oft Schmetterlingspuppen und an oder in den Stängeln überwintern eine Vielzahl an Insekten.

Die Regionalgruppen finden für das Saatgut einen Flyer mit einem QR-Code, der zu dieser Infoseite führt, zum Ausdrucken und Auslegen auf ihren Infoständen hier.

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