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Eigene Rechte für die Natur.

2. Oktober 2025 - 4. Oktober 2025

Details

Beginn:
2. Oktober 2025
Ende:
4. Oktober 2025

Ein notwendiges Instrument zur Rettung unserer Lebensgrundlagen

Artensterben, Klimawandel und globale Vermüllung sind Folgen der Wachstums- und Gewinnlogik unserer Produktions- und Lebensweise. Sie zerstört die Grundlagen ihres eigenen Überlebens: Landschaft, Wildnis, Natur.
Weltweit gehen verschiedenste Akteur:innen gegen diese Bedrohung vor, indem sie der Natur eigene, einklagbare
Rechte verleihen. Damit soll eine „juristische Waffengleichheit“ zwischen ökonomischen Interessen
und dem Lebensinteresse der Natur (also auch der Menschen) hergestellt werden.
In über 40 Ländern finden sich bereits Beispiele dafür.
In Ecuador haben die Rechte der Natur 2008 Verfassungsrang erlangt. In Europa ging Spanien voran und erklärte 2022 die schwer geschädigte Lagune MarMenor zur Rechtsperson mit Klagerecht.
Die Tagung befördert den weltweit geführten juristischen und politisch-ökologischen Diskurs über die Rechte der
Natur auch in Deutschland weiter, indem sie
• wissenschaftliche und politische Perspektiven zur ökologischen Transformation des Verhältnisses Mensch – Natur und zur rechtlichen Ausgestaltung dieser Transformation zusammenführt,
• internationale Erfahrungen unterschiedlicher Rechtsordnungen mit der Umsetzung von Rechten der Natur in die Praxis betrachtet und
• verschiedene Perspektiven zum Aufbau von zivilgesellschaftlicher Handlungsmacht diskutiert, die der
Forderung nach Ausstattung der Natur mit eigenen Rechten auch in Deutschland mehr Resonanz in der
Öffentlichkeit verleihen kann.

Donnerstag, 2. Oktober, 14 Uhr bis Samstag, 4. Oktober 2025, 12 Uhr
Zentrum für Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Anmeldung:
zeb-seminare@dachstiftung-diakonie.de
https://t1p.de/Rechte-der-Natur
www.zeb-diacampus.de
Kontakt und Bildungsurlaub:
Elke.Hartebrodt-Schwier@dachstiftung-diakonie.de
Tel.: 0511-5353-353