Der Harlekin-Marienkäfer – gar nicht so schlimm?

Marienkäfer gehören aus Sicht der Bauern und Gärtner zu den „nützlichen“ Tieren, weil die meisten Arten erhebliche Mengen an Blattläusen fressen. Genau aus diesem Grunde wurde der in Asien vorkommende Harlekin-Marienkäfer (Harmonia axyrides) zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts in den USA und in ab den sechziger Jahren auch in Europa als „Biologische Schädlingsbekämpfung“ eingesetzt. Inzwischen ist die Art weltweit in der freien Natur verbreitet, ein sehr erfolgreicher Neubürger (Neozoon) der zu Recht als invasiv, also die biologische Vielfalt schädigend, eingestuft wird. Allerdings kursiert in Gartenzeitschriften und anderen Medien die Verallgemeinerung eines speziellen wissenschaftlichen Befundes, der zur Verharmlosung einer invasiven Art führt. Lesen Sie dazu mehr hier!