Im Rahmen des dritten Bildungsurlaub „Naturgarten für Einsteiger:innen“ wurde am Freitag 22.05.26 von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bildungsurlaubs ein Beet im Schatten eines großen Bergahorns angelegt.
Schattenbeete im Naturgarten
In der Natur sind Schattenstandorte sehr vielfältig. Sie reichen von teils besonnten, trockenen Gehölzrändern mit artenreichen Kräutersäumen bis hin zu voll schattigen, feucht-nassen Waldschluchten. Aufgrund des herabfallenden Laubs sind alle diese Standorte mehr oder weniger humos, gleichzeitig sorgen Kronendach und Wurzelsystem der Bäume für Schatten und Trockenheit. Entsprechend vielfältig ist das Artenspektrum dieser Standorte und bietet eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten für den Naturgarten.
Frühjahrsblüher wie Lerchensporn, Buschwindröschen und Wald-Schlüsselblume sind gut an diesen Lebensraum angepasst. Sie nutzen die Zeit vor dem Blattaustrieb für ihre Blüte und überziehen das Schattenbeet zu dieser Zeit mit einer bunten Blütenpracht. Schließt sich das Blätterdach mit dem Laubaustrieb, bestimmen Farne und Blattstauden wie Geissbart oder Salomonssiegel das Bild. Wintergrüne Arten wie Wald-Hainsimse, Hirschzunge oder Nieswurz geben dem Schattenbeet auch in der kalten Jahreszeit Struktur.
Im Naturgarten legen wir Schattenbeete unter freistehenden Gehölzen oder unter Wildstrauchhecken an und ergänzen die Flächen mit Totholz. So entstehen auf vermeintlich schwierigen Standorten außergewöhnlich vielfältige und ganzjährig ansprechende Lebensräume.
Materialien
Baumstämme oder Bruchsteine als Beetumrandung
Sand oder lehmiger Unterboden
Unkrautfreier Kompost
Einige schöne Holzstücke und/oder Baumstubben
Evtl. ein paar Feldsteine
Farne, Gräser u. viele Blühpflanzen
Reichlich Blumenzwiebeln und -knollen, ggf. Einzelsaatgut
Anleitung
Boden tiefgründig von Unkraut befreien
Kompost (am besten: gütegesichter Kompost) auf der Fläche verteilen und einarbeiten
Wurzeln und Holzstücke einbauen, diese dabei teilweise etwas vergraben, damit es natürlich aussieht
Ebenso mit Steinen oder kleinen Steinhaufen verfahren
Pflanzen ggf in Wasser tauchen, auf der Fläche anordnen und einpflanzen
Zwiebeln und Knollen in Gruppen setzen, ggf. Saatgut ausbringen
Mit Laub von Laubbäumen, Holzhäckseln oder zerkleinertem Staudenschnitt Fläche mulchen
Die vorgesehen Fläche unter dem BergahornViel Scharbockskraut und SchneeglöckchenSonja und Iris bei Vorbereitung der PflanzflächeDietmar hilft mitUmrandung aus Baumstämmen legenPflanzen sind vollständig beschafftLetztes DurchhakenEin Plan wird eintwickeltAufstellen der PflanztöpfeBegutachtungenEinpflanzen der StaudenViele fleißige HändeDie stolzen AkteureDas Endergebnis!
Im Rahmen des dritten Bildungsurlaub „Naturgarten für Einsteiger:innen“ wurde am Freitag 22.05.26 von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bildungsurlaubs ein Beet im Schatten eines großen Bergahorns angelegt.
Schattenbeete im Naturgarten
In der Natur sind Schattenstandorte sehr vielfältig. Sie reichen von teils besonnten, trockenen Gehölzrändern mit artenreichen Kräutersäumen bis hin zu voll schattigen, feucht-nassen Waldschluchten. Aufgrund des herabfallenden Laubs sind alle diese Standorte mehr oder weniger humos, gleichzeitig sorgen Kronendach und Wurzelsystem der Bäume für Schatten und Trockenheit. Entsprechend vielfältig ist das Artenspektrum dieser Standorte und bietet eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten für den Naturgarten.
Frühjahrsblüher wie Lerchensporn, Buschwindröschen und Wald-Schlüsselblume sind gut an diesen Lebensraum angepasst. Sie nutzen die Zeit vor dem Blattaustrieb für ihre Blüte und überziehen das Schattenbeet zu dieser Zeit mit einer bunten Blütenpracht. Schließt sich das Blätterdach mit dem Laubaustrieb, bestimmen Farne und Blattstauden wie Geissbart oder Salomonssiegel das Bild. Wintergrüne Arten wie Wald-Hainsimse, Hirschzunge oder Nieswurz geben dem Schattenbeet auch in der kalten Jahreszeit Struktur.
Im Naturgarten legen wir Schattenbeete unter freistehenden Gehölzen oder unter Wildstrauchhecken an und ergänzen die Flächen mit Totholz. So entstehen auf vermeintlich schwierigen Standorten außergewöhnlich vielfältige und ganzjährig ansprechende Lebensräume.
Materialien
Anleitung
Pflanzauswahl (siehe NaturaDB Liste: https://www.naturadb.de/listen/h27wmaz4/ )
So könnte das Beet einmal aussehen (Pflanzbild von KI generiert)
Pflege
Quellen:
Fotos der Aktion