Karsten Mody, Vorstandsmitglied des NaturGarten e.V., hat zusammen mit seinem Team die Idee einer sog. „Biodiversitätssäule“ entwickelt. Die Säule soll ein langjährig etabliertes Dornengebüsch auf strukturreichem Untergrund nachbilden und bereits mit Anlage und Pflanzung, auf kleinem Raum, einen Rückzugsraum für Vögel und andere Tiere bieten. Zu näheren Details siehe die Wissenseite des NaturGarten e.V.: hier
Graphik: Petra Stripp-Scheuring
Unsere Regionalgruppe wurde vom NaturGarten e.V. ausgewählt, die Biodiversitätssäule für den Verein exemplarisch zu bauen und diese Arbeiten filmen zu lassen.
Als sehr geeigneten Ort für den Bau der Biodiversitätssäule fiel unsere Wahl auf den großen Garten der Bildungsstätte Einschlingen.
Vorbereitungen
Folgende Materialien wurden im Vorfeld beschafft und bereitgestellt:
6 Hartholzstämme (Eiche und Robinie) ca. 3,50 m hoch: vom Förster des Tierparks Oderdissen
Bruchsteine für einen Natursteinhaufen: beschafft per Kleinanzeigen
6 dornenreiche Gehölze: von der hiesigen Bioloand-Baumschule Upmann
1 x Rosa glauca (Hechtrose)
1 x Rosa rubiginosa (Weinrose)
1 x Rhamnus cathartica (Kreuzdorn)
1 x Crataegus monogyna (Eingriffliger Weißdorn)
1 x Berberis vulgaris (Berberitze)
2 x Ilex aquifolium (Eur. Stechpalme männlich + weiblich)
Totholz und dornenreiche Äste/Zweige: aus unseren Gärten
Nistkästen: 4 x Vogelnistkästen von der GAB Bielefeld, 1 x Gartenschläferhaus von Sigrid Tinz
Eichen- und RobinienstämmeTotholz und Schlechen-ZweigeBruchsteine
Bau der Biodiversitätssäule
Am Sonntag 23.11.25 trafen sich 5 Mitglieder der Regiogruppe mit dem Filmteam Farina Graßmann mit Mann auf dem Gelände der Bildungsstätte Einschlingen, um die Arbeiten zum Bau der Säule durchzuführen.
Am Tag davor hatte es leicht geschneit. Am Sonntag selbst begleitete uns ein gar nicht mal so schlechtes Wetter. Sogar die Sonne kam öfter durch.
Das Filmteam ist bereit
Zum Start werden zunächst 6 ca. 80 cm tiefe Löcher für die Hartholzstämme gegraben. Die Hartholzstämme werden als Pfähle senkrecht eingesetzt, markieren die Ausdehnung der Säule und geben eine äußere Struktur:
Die schweren Stämme werden an ihren Platz getragenDie 6 Pfähle sind eingesetzt
Im nächsten Schritt wird in der Mitte der Säule ein Totholz- und Natursteinhaufen angelegt. Ca. 50 cm tief mit unseren Bruchsteinen und Totholz aufgefüllt und dann ca 50 cm in die Höhe aufgeschichtet. Ein Teil des Haufens läuft nach Außen aus, um sowohl besonnte als auch schattige Bereiche zu bieten. Der Haufen dient als Rückzugsraum für bodenlebende Tierarten.
Der Totholz- und Steinhaufen in der Mitte der Säule entsteht
Im nächsten Schritt werden die dornigen Gehölze an den Innenseiten der 6 Pfähle gesetzt. So können sie sich nach innen ausdehnen und von außen leicht gepflegt werden. Der Totholz- und Steinhaufen in der Mitte erleichtert es konkurrenzschwächeren Gehölzen, sich entfalten zu können.
Die Arbeiten werden aufmerksam gefilmt
Nun wird alles mit Totholz und vor allem dornenreichen Ästen und Zweigen nach oben hin aufgefüllt. Die im Innern der Säule gepflanzten Gehölze werden mit der Zeit die Äste und Zweige durchranken und deren Funktion übernehmen.
Im unteren Bereich vor allem Zweige von SchlehenIm oberen Bereich Ranken von Brombeeren
Abschließend werden die Pfähle oben mit einem umlaufenden Draht gesichert und Nistmöglichkeiten angebracht: 4 Vogelnistkästen und 1 Gartenschläferhaus. In die Pfähle bohren wir noch Löcher für Wildbienennistgänge.
Letzte ArbeitenDas Ergebnis
Eine schöne Aktion, die allen viel Spaß gemacht hat.
Karsten Mody, Vorstandsmitglied des NaturGarten e.V., hat zusammen mit seinem Team die Idee einer sog. „Biodiversitätssäule“ entwickelt. Die Säule soll ein langjährig etabliertes Dornengebüsch auf strukturreichem Untergrund nachbilden und bereits mit Anlage und Pflanzung, auf kleinem Raum, einen Rückzugsraum für Vögel und andere Tiere bieten. Zu näheren Details siehe die Wissenseite des NaturGarten e.V.: hier
Unsere Regionalgruppe wurde vom NaturGarten e.V. ausgewählt, die Biodiversitätssäule für den Verein exemplarisch zu bauen und diese Arbeiten filmen zu lassen.
Als sehr geeigneten Ort für den Bau der Biodiversitätssäule fiel unsere Wahl auf den großen Garten der Bildungsstätte Einschlingen.
Vorbereitungen
Folgende Materialien wurden im Vorfeld beschafft und bereitgestellt:
Bau der Biodiversitätssäule
Am Sonntag 23.11.25 trafen sich 5 Mitglieder der Regiogruppe mit dem Filmteam Farina Graßmann mit Mann auf dem Gelände der Bildungsstätte Einschlingen, um die Arbeiten zum Bau der Säule durchzuführen.
Am Tag davor hatte es leicht geschneit. Am Sonntag selbst begleitete uns ein gar nicht mal so schlechtes Wetter. Sogar die Sonne kam öfter durch.
Zum Start werden zunächst 6 ca. 80 cm tiefe Löcher für die Hartholzstämme gegraben. Die Hartholzstämme werden als Pfähle senkrecht eingesetzt, markieren die Ausdehnung der Säule und geben eine äußere Struktur:
Im nächsten Schritt wird in der Mitte der Säule ein Totholz- und Natursteinhaufen angelegt. Ca. 50 cm tief mit unseren Bruchsteinen und Totholz aufgefüllt und dann ca 50 cm in die Höhe aufgeschichtet. Ein Teil des Haufens läuft nach Außen aus, um sowohl besonnte als auch schattige Bereiche zu bieten. Der Haufen dient als Rückzugsraum für bodenlebende Tierarten.
Im nächsten Schritt werden die dornigen Gehölze an den Innenseiten der 6 Pfähle gesetzt. So können sie sich nach innen ausdehnen und von außen leicht gepflegt werden. Der Totholz- und Steinhaufen in der Mitte erleichtert es konkurrenzschwächeren Gehölzen, sich entfalten zu können.
Nun wird alles mit Totholz und vor allem dornenreichen Ästen und Zweigen nach oben hin aufgefüllt. Die im Innern der Säule gepflanzten Gehölze werden mit der Zeit die Äste und Zweige durchranken und deren Funktion übernehmen.
Abschließend werden die Pfähle oben mit einem umlaufenden Draht gesichert und Nistmöglichkeiten angebracht: 4 Vogelnistkästen und 1 Gartenschläferhaus. In die Pfähle bohren wir noch Löcher für Wildbienennistgänge.
Eine schöne Aktion, die allen viel Spaß gemacht hat.
Hier ist der Link zum YouTube-Video: Link
Am 19.12.25 erschien in der Neuen Westfälischen, Lokalausgabe Bielefeld, folgender Artikel: