Wege sind vielleicht nicht das erste, an das wir denken, wenn wir über unseren Garten und naturnahe Gestaltung nachdenken. Und doch brauchen wir sie! Nicht nur, um von A nach B zu kommen. Wege können viel mehr: Sie geben Struktur, formen Grenzen zwischen Gartenelementen und sollen einladen: Komm herein und erkunde diesen wunderbaren Garten!
Wir haben im Schaugarten unterschiedliche Wege gestaltet, um euch zu zeigen, welch vielseitige Möglichkeiten es gibt: Einen klassisch gepflasterten Weg, eine wassergebundene Wegedecke, einen Bruchsteinweg und einen Trampelpfad.
Der Bruchsteinweg punktet mit den breiten Fugen, in denen sich Pflanzen wie beispielsweise Thymian oder Sternmoos ausbreiten darf. Klarer Vorteil ist zudem, dass Niederschlag sehr gut versickern kann.
Unser Senkgarten hat eine wassergebundene Wegedecke.
Die wassergebundene Decke ist ideal für mobilitätseingeschränkte Personen, aber auch Kinderwagen. Für Fußwege reicht eine 15 cm dicke Tragschicht aus Schotter. Wir haben Glensanda als als Deckschickt aufgetragen. Dieses muss feucht verarbeitet und gut verdichtet werden. Wichtig ist, ein Gefälle von 2% einzuplanen, um Pfützen zu vermeiden.
Heranwachsende werden sicher eher den Trampfelpfad nutzen wollen, versprechen diese schmalen, oft verschlungenen Wege doch etwas mehr Abenteuer – und sind zudem leicht anzulegen: Vielfaches Begehen reicht zumeist schon aus.
Klar ist, einen dauerhaften Weg legt man nicht so nebenbei an. Je nach Ausführung und Länge können schon einige Tage vergehen! Für alle Wege (außer dem Trampelpfad) ist wichtig, dass der Untergrund gut vorbereitet wird und eben ist. Ein Fundament aus Sand ist unerlässlich, eine Randbegrenzung wiederum Geschmackssache – wir haben darauf verzichtet.
Beachten Sie bitte auch, dass die Versiegelung von Flächen so gering wie möglich gehalten werden sollte. Der Raum für Pflanzen und die Versickerung von Wasser sollten auf so viel Fläche wie möglich gefördert werden – große Fugen zwischen den Platten sind in dieser Hinsicht vorteilhaft!
Unser Fundament aus Sand……damit die Steine sicher liegen.Die Bruchsteine kommen!Der frisch angelegte Bruchsteinweg mit seinen breiten FugenMit der Zeit bewachsen die Zwischenräume.Auch die Akelei hat sich ihren Weg gebahnt!Glensanda wird aufgetragen…… und mit der Walze gefestigt.So sieht die wassergebundene Wegedecke im Detail aus.
Wege sind vielleicht nicht das erste, an das wir denken, wenn wir über unseren Garten und naturnahe Gestaltung nachdenken. Und doch brauchen wir sie! Nicht nur, um von A nach B zu kommen. Wege können viel mehr: Sie geben Struktur, formen Grenzen zwischen Gartenelementen und sollen einladen: Komm herein und erkunde diesen wunderbaren Garten!
Wir haben im Schaugarten unterschiedliche Wege gestaltet, um euch zu zeigen, welch vielseitige Möglichkeiten es gibt: Einen klassisch gepflasterten Weg, eine wassergebundene Wegedecke, einen Bruchsteinweg und einen Trampelpfad.
Der Bruchsteinweg punktet mit den breiten Fugen, in denen sich Pflanzen wie beispielsweise Thymian oder Sternmoos ausbreiten darf. Klarer Vorteil ist zudem, dass Niederschlag sehr gut versickern kann.
Die wassergebundene Decke ist ideal für mobilitätseingeschränkte Personen, aber auch Kinderwagen. Für Fußwege reicht eine 15 cm dicke Tragschicht aus Schotter. Wir haben Glensanda als als Deckschickt aufgetragen. Dieses muss feucht verarbeitet und gut verdichtet werden. Wichtig ist, ein Gefälle von 2% einzuplanen, um Pfützen zu vermeiden.
Heranwachsende werden sicher eher den Trampfelpfad nutzen wollen, versprechen diese schmalen, oft verschlungenen Wege doch etwas mehr Abenteuer – und sind zudem leicht anzulegen: Vielfaches Begehen reicht zumeist schon aus.
Klar ist, einen dauerhaften Weg legt man nicht so nebenbei an. Je nach Ausführung und Länge können schon einige Tage vergehen! Für alle Wege (außer dem Trampelpfad) ist wichtig, dass der Untergrund gut vorbereitet wird und eben ist. Ein Fundament aus Sand ist unerlässlich, eine Randbegrenzung wiederum Geschmackssache – wir haben darauf verzichtet.
Beachten Sie bitte auch, dass die Versiegelung von Flächen so gering wie möglich gehalten werden sollte. Der Raum für Pflanzen und die Versickerung von Wasser sollten auf so viel Fläche wie möglich gefördert werden – große Fugen zwischen den Platten sind in dieser Hinsicht vorteilhaft!