Es gibt sie doch, die naturnahen Lösungen, die guten und naturschönen Ideen, das gute Gefühl etwas für nachhaltiges Regenwassermanagement getan zu haben. Diese Lösung wurde bei Annika an ihrem neu sanierten Bauernhäuschen realisiert.
Sie ist kostengünstig, naturnah, recycelt und natürlich schön anzusehen. Die technische Alternative, z.B. eine Rigole, die unterirdische Lösung, wäre die ungünstigere gewesen: teuer, technisch aufwendig, mit Neumaterialien gebaut und dann noch unsichtbar im Boden versenkt, also weniger nachhaltig.
Dabei ist es so einfach eine naturnahe Regensickermulde zu bauen. Grube ausheben, Böschung nicht zu steil anlegen, das Regenentwässerungsrohr in die Mulde legen und nicht vergessen vorher an die Dachentwässerung anzuschließen.
Dann kann´s losgehen. Die Mulde wird mit einem ca. 15 – 20 cm dicken und ungewaschenem Kies-Sandgemisch abgedeckt. Der Regenwassereinlauf kann mit einer schön anzusehenden Trockensteinmauer eingefasst werden.
Selbstredend werden dafür gebrauchte Steine wiederverwendet. Ebenso wie für den optionalen Zugang zur Sickergrube. Dafür können alte Steine oder, wie in unserem Fall, alte Betonstürze einem zweiten Leben zugeführt werden.
Die Sickergrube wird sich zu einem lokalen Biotop entwickeln. Umso schöner ist es, wenn man einen Zugang hat und mittendrin die Flora und Fauna bestaunen kann.
Optisch aufgewertet wird das Ganze mit Totholzelementen, die außerdem vielen heimischen Insekten einen Lebensraum bieten. Zum Schluss werden die heimischen Wildpflanzen z.B. aus dem Insektenfreude -Projekt mit einer jeweils kleinen Zugabe Kompost in die Pflanzmulden des Kies-Sand-Gemisches eingepflanzt und gegossen.
Der Regen darf kommen und das Kleinbiotop kann entstehen.
Mai 2025, Jutta
Und so hat sich das Biotop von September 2024 bis Juni 2025 entwickelt:
Annikas Lösung für den Regen
Es gibt sie doch, die naturnahen Lösungen, die guten und naturschönen Ideen, das gute Gefühl etwas für nachhaltiges Regenwassermanagement getan zu haben. Diese Lösung wurde bei Annika an ihrem neu sanierten Bauernhäuschen realisiert.
Sie ist kostengünstig, naturnah, recycelt und natürlich schön anzusehen. Die technische Alternative, z.B. eine Rigole, die unterirdische Lösung, wäre die ungünstigere gewesen: teuer, technisch aufwendig, mit Neumaterialien gebaut und dann noch unsichtbar im Boden versenkt, also weniger nachhaltig.
Dabei ist es so einfach eine naturnahe Regensickermulde zu bauen. Grube ausheben, Böschung nicht zu steil anlegen, das Regenentwässerungsrohr in die Mulde legen und nicht vergessen vorher an die Dachentwässerung anzuschließen.
Dann kann´s losgehen. Die Mulde wird mit einem ca. 15 – 20 cm dicken und ungewaschenem Kies-Sandgemisch abgedeckt. Der Regenwassereinlauf kann mit einer schön anzusehenden Trockensteinmauer eingefasst werden.
Selbstredend werden dafür gebrauchte Steine wiederverwendet. Ebenso wie für den optionalen Zugang zur Sickergrube. Dafür können alte Steine oder, wie in unserem Fall, alte Betonstürze einem zweiten Leben zugeführt werden.
Die Sickergrube wird sich zu einem lokalen Biotop entwickeln. Umso schöner ist es, wenn man einen Zugang hat und mittendrin die Flora und Fauna bestaunen kann.
Optisch aufgewertet wird das Ganze mit Totholzelementen, die außerdem vielen heimischen Insekten einen Lebensraum bieten. Zum Schluss werden die heimischen Wildpflanzen z.B. aus dem Insektenfreude -Projekt mit einer jeweils kleinen Zugabe Kompost in die Pflanzmulden des Kies-Sand-Gemisches eingepflanzt und gegossen.
Der Regen darf kommen und das Kleinbiotop kann entstehen.
Mai 2025, Jutta
Und so hat sich das Biotop von September 2024 bis Juni 2025 entwickelt:
Bilder: Jutta