


{"id":3791,"date":"2026-06-19T15:01:34","date_gmt":"2026-06-19T13:01:34","guid":{"rendered":"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/?p=3791"},"modified":"2026-08-17T14:11:33","modified_gmt":"2026-08-17T12:11:33","slug":"heimische-wildpflanzen-im-naturkleingarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/2026\/06\/19\/heimische-wildpflanzen-im-naturkleingarten\/","title":{"rendered":"Heimische Wildpflanzen im Naturkleingarten"},"content":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Tina van Wesel<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chte man mehr Artenvielfalt in seinen Garten holen und insektenfreundlich g\u00e4rtnern, so kommt man an dem Thema heimische Pflanzen nicht vorbei. Die heimischen Pflanzen sind mit die wichtigste Stellschraube im Naturgarten. In Millionen von Jahren haben sich die heimischen Pflanzen und die heimische Tierwelt gemeinsam entwickelt, diese wechselseitige Anpassung wird Koevolution genannt. Dadurch, dass die Tiere auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert sind, sind Abh\u00e4ngigkeiten von heimischen Pflanzen entstanden. Bei den Wildbienen kann man die Abh\u00e4ngigkeit oft an ihrer Bezeichnung ausmachen: z.\u2009B. Glockenblumen-S\u00e4gehornbiene oder Rainfarn-Seidenbiene. Ohne Glockenblumen g\u00e4be es keine Glockenblumen-S\u00e4gehornbienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Heimische Pflanzen liefern nicht nur Pollen (Futter f\u00fcr den Nachwuchs) und Nektar (\u201eFlugbenzin\u201c), sondern sind auch Raupenfutterpflanzen. Jeder freut sich \u00fcber Schmetterlinge, Libelle und Co. Dies sind die erwachsenen Stadien (Imago) der Insekten und sie verbringen oft nur eine kurze Zeitspanne in diesem letzten Stadium. Eine viel gr\u00f6\u00dfere Zeit ihres Lebens verbringen sie aber als Ei, Larve oder Puppe. Die Larven der Schmetterlinge hei\u00dfen Raupen und sie ben\u00f6tigen oft heimische Futterpflanzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihr wollt Zahlen, Daten, Fakten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gibt es zum Beispiel in der Masterarbeit von Doris Lerch. Sie untersuchte die Interaktionen von Insekten mit drei verschiedenen Gruppen von Anpflanzungen: Die erste Gruppe besteht aus heimischen Wildpflanzen, die zweite aus mit ihnen verwandten Zierpflanzen und die dritte aus exotischen Pflanzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"661\" src=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/1_SEKV-26-002_GruenerBote_5-6_2026_ArtikelAuszug-1024x661.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3792\" srcset=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/1_SEKV-26-002_GruenerBote_5-6_2026_ArtikelAuszug-1024x661.jpg 1024w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/1_SEKV-26-002_GruenerBote_5-6_2026_ArtikelAuszug-300x194.jpg 300w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/1_SEKV-26-002_GruenerBote_5-6_2026_ArtikelAuszug-768x495.jpg 768w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/1_SEKV-26-002_GruenerBote_5-6_2026_ArtikelAuszug-1070x690.jpg 1070w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/1_SEKV-26-002_GruenerBote_5-6_2026_ArtikelAuszug.jpg 1127w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fazit der Analysen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An heimischen Pflanzen wurden weitaus mehr Interaktion festgestellt als an exotischen Pflanzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Interaktionen an exotischen Pflanzen gingen zum gr\u00f6\u00dften Teil von Honigbienen aus. Wohingegen heimische Wildpflanzen von allen besucht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade Wildbienen haben eine hohe Interaktion mit heimischen Wildpflanzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Masterarbeit kommt au\u00dferdem zu dem Ergebnis, dass es viele \u201eexklusive Beziehungen zwischen heimischen Insekten und heimischen Wildpflanzen gibt, die sich nicht durch verwandte Pflanzenarten oder schon gar nicht durch exotische Zierpflanzen ersetzen lassen\u201c.<sup>1<\/sup> Au\u00dferdem, \u201edass der Eindruck von \u201ees summt und brummt\u201c oft durch Honigbienen dominiert ist und somit nichts \u00fcber die N\u00fctzlichkeit der Pflanzen f\u00fcr Insektenpopulation aussagt\u201c.\u200a<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Honigbienen sind Generalisten, das hei\u00dft, sie sind nicht w\u00e4hlerisch. Die Honigbiene ist ein Zuchttier, wie Rind, Huhn, Schwein. Sie hat nicht wirklich was mit Artenvielfalt zu tun, wird aber f\u00e4lschlicherweise als Sympathietr\u00e4ger f\u00fcr das Insektensterben \u201egenutzt\u201c. Richtig ist aber, dass unter anderem die ca. 600 Wildbienenarten bedroht sind. Leider kann es vorkommen, dass Honigbienen sogar die Artenvielfalt gef\u00e4hrden k\u00f6nnen, wenn zu viele V\u00f6lker vor Ort sind.\u200a<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Hummeln, die \u00fcbrigens zu den Wildbienen geh\u00f6ren, sind, ebenso wie die Honigbienen, Generalisten. Deswegen findet man sie im zeitigen Fr\u00fchjahr oft an den nicht-heimischen Krokussen oder sp\u00e4ter auch am Lavendel. Auch die erwachsenen (adulten) Schmetterlinge sind Generalisten, wenn es um die Wahl der Nektarquelle geht. Ihre Raupen sind dagegen oftmals spezialisiert auf heimische Pflanzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was aber bedeutet heimisch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heimisch bedeutet vor 1492 bei uns in Deutschland wild vorkommend. Manchmal wird dies auch weiter gefasst und Mitteleuropa ist gemeint. Oder es wird enger gefasst und die Region ist gemeint. Regional hie\u00dfe hier: Westdeutsches Tiefland im Norden von Essen bzw. Rheinisches Bergland im S\u00fcden von Essen.\u200a<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Neben den altheimischen, also den indigenen Pflanzen, geh\u00f6ren zu den heimischen Pflanzen noch die Arch\u00e4ophyten. Das sind Pflanzen, die zum Beispiel durch die R\u00f6mer als blinder Passagier unter der Schuhsohle oder am Wagenrad zu uns \u201egewandert\u201c sind. Die Ackerbegleitflora wie Klatschmohn, Kornblumen und Feldrittersporn geh\u00f6rt dazu. Dadurch, dass sie langsamer gewandert sind, konnten auch die dazugeh\u00f6rigen Insekten mitwandern. An den heimischen Pflanzen erkennt man oft Blattfra\u00df, der zeigt, dass die Pflanzen eng mit den Insekten verkn\u00fcpft sind, dass die Pflanze Teil des \u00d6kosystems ist. (Nein, ich meine nicht den Schneckenfra\u00df! Anscheinend sind Schnecken auch Generalisten ;-))<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und wie kommt man auf 1492?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die (Wieder-)Entdeckung Amerikas gab es einen gro\u00dfen weltweiten Handel an Nutz- und Zierpflanzen, wodurch viele exotische Pflanzen nach Deutschland kamen. Diese nennt man Neophyten. Viele der Pflanzen, die aus unseren G\u00e4rten kaum wegzudenken sind, stammen aus v\u00f6llig anderen Regionen. Viele wurden gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig \u201eeingedeutscht\u201c, wie der Flieder, der urspr\u00fcnglich aus S\u00fcdosteuropa und Vorderasien kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit kommen wir auch direkt zu einem Problem, zu dem etwa 10\u2009% der Neophyten neigen: Sie werden invasiv. Da sie hier keine Fra\u00dffeinde, also kaum Gegenspieler haben, weil diese nicht mitgewandert sind, k\u00f6nnen sie zu einem Problem werden. Das hei\u00dft, sie breiten sich selbstst\u00e4ndig aus und unterdr\u00fccken dabei die heimische Pflanzenwelt. Dadurch schaden sie der Biodiversit\u00e4t und dem \u00d6kosystem. Das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz, kurz BfN, gibt in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Invasivit\u00e4tsbewertungen ab.\u200a<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Leider sind viele (potenziell) invasive Pflanzen im Handel und werden oftmals sogar noch als bienenfreundlich gepriesen. Die Schweiz hingegen hat zum Beispiel seit dem 1.9.2024 den Verkauf von Sommerflieder und Kirschlorbeer verboten. Was invasive Neophyten so anrichten k\u00f6nnen, kann man an der Ruhr in M\u00fclheim beobachten: Dort hat sich das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) extrem ausgebreitet. Oder wer kennt nicht die riesigen Fl\u00e4chen vom alles unterdr\u00fcckenden Japanischen Staudenkn\u00f6terich (Fallopia japonica)? Oder gar die gro\u00dfen Fl\u00e4chen am Waldboden von der Silberbl\u00e4ttrigen Goldnessel (Galeobdolon argentatum), die vermutlich aus einem Garten entsorgt wurde? Solche Pflanzen kennen keine Grenzen, auch keine Gartengrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einheimische Pflanzen k\u00f6nnen per Definition \u00fcbrigens nicht invasiv werden, aber nat\u00fcrlich ausbreitungsfreudig sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt wissen wir, dass heimische Pflanzen am besten f\u00fcr unsere heimische Tierwelt sind. Aber was bedeutet das? M\u00fcssen wir jetzt alle Nicht-Heimischen rausrei\u00dfen? Was sollen wir denn \u00fcberhaupt an heimischen Gem\u00fcse anbauen? Da gibt es doch nichts! \u2013 Stimmt! Hat aber auch keiner gesagt, dass wir nur noch Heimisches anbauen und pflanzen sollen. Der Anbau von Gem\u00fcse und Obst ist au\u00dfen vor. Aber interessant: Erbsen kommen urspr\u00fcnglich aus Kleinasien, Gurken vermutlich aus Indien, Kartoffeln und Tomaten aus S\u00fcdamerika.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist zu wissen: Die Insekten, die von heimischen Pflanzen abh\u00e4ngig sind, brauchen unsere Unterst\u00fctzung. Denn wir brauchen die Biodiversit\u00e4t in den Arten, um \u00d6kosysteme im Gleichgewicht zu halten. Ein paar Arten wie Honigbiene und Hummeln reichen daf\u00fcr nicht aus. Und hilft man denen, die es schwer haben, unterst\u00fctzt man automatisch auch die Generalisten. Andersherum funktioniert es leider nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich tauscht man nicht von heute auf morgen alle Pflanzen aus, das muss auch gar nicht sein, da man an vielen Pflanzen vielleicht auch emotional h\u00e4ngt. Aber manchmal regelt es die Zeit, der Blick ver\u00e4ndert sich, ein Hitzesommer kommt und beim n\u00e4chsten Neukauf ist es dann vielleicht eher ein einheimisches Exemplar. Oder man entsorgt vielleicht einen invasiven Kandidaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun habt ihr auch genug Infos, um im gro\u00dfen Dschungel des vermeintlichen Naturschutzes Greenwashing zu erkennen: Seien es die Bienenv\u00f6lker auf wirklich toll bepflanzten D\u00e4chern oder der \u201einsektenfreundliche\u201c Schmetterlingsflieder im Baumarkt, vermutlich noch in Torf und mit Pestiziden, oder die aus S\u00fcdafrika stammenden Wildblumensamen, oder das Pflanzen, der als Baum des Jahres 2025 gek\u00fcrten invasiven Rot-Eiche.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Internettipps<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbreitungsgebiete von Pflanzen innerhalb Deutschlands findet man unter www.floraweb.de<\/p>\n\n\n\n<p>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/2025\/12\/16\/home-sweet-home\/\">www.naturgarten.org\/wissen\/2025\/12\/16\/home-sweet-home\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; www.deutschland-summt.de\/konkurrenz-durch-honigbienen.html<\/p>\n\n\n\n<p>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; www.bfn.de\/daten-und-fakten\/ursprungsgebiete-regionalen-gebietseigenen-saat-und-pflanzgutes-krautiger-arten<\/p>\n\n\n\n<p>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; www.bfn.de\/gefaesspflanzen <\/p>\n\n\n\n<p>Neugierig? F\u00fchrungen, Pflanzenliste, Gartenpl\u00e4ne und Kontakt gibt es unter tinasnaturkleingarten@web.de<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3797\" src=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/2_Rothalsiger_Weidenbock_IMAG9877_eciRGBv2-cloud-wonder-2-1x-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3797\" srcset=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/2_Rothalsiger_Weidenbock_IMAG9877_eciRGBv2-cloud-wonder-2-1x-768x1024.jpg 768w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/2_Rothalsiger_Weidenbock_IMAG9877_eciRGBv2-cloud-wonder-2-1x-225x300.jpg 225w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/2_Rothalsiger_Weidenbock_IMAG9877_eciRGBv2-cloud-wonder-2-1x-518x690.jpg 518w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/2_Rothalsiger_Weidenbock_IMAG9877_eciRGBv2-cloud-wonder-2-1x.jpg 1125w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Salweide ist der Spitzenreiter mit den meisten Interaktionen.<br>Zum Beispiel: 198 Raupen (davon 49 spezialisiert), 41 Wildbienen<br>(davon 10 spezialisiert). Pr\u00e4dikat: \u00f6kologisch \u00e4u\u00dferst wertvoll. Als H\u00e4ngesalweide auch kleingartentauglich.<br>Rothalsiger Weidenbock auf H\u00e4ngesalweide \u2019Weeping Sally\u2018 (Salix caprea)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3798\" src=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/3_VW_Garten22_209_eciRGBv2-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3798\" srcset=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/3_VW_Garten22_209_eciRGBv2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/3_VW_Garten22_209_eciRGBv2-300x200.jpg 300w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/3_VW_Garten22_209_eciRGBv2-768x513.jpg 768w, https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2026\/06\/3_VW_Garten22_209_eciRGBv2-1034x690.jpg 1034w, 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Mit freundlicher Genehmigung des <a href=\"https:\/\/xn--kleingrten-essen-0nb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stadtverbandes Essen der Kleing\u00e4rtnervereine e.V.<\/a>)<\/p><script>\r\n              jQuery(document).ready(function(){\r\n                jQuery(\"a.btn-iframe-link\").each(function(){\r\n                        jQuery(this).bind(\"click\",function(){\r\n                              event.preventDefault();\r\n                                          \r\n                                jQuery(this).parent().parent().css(\"min-height\",\"500px\");\r\n                               jQuery(this).parent().parent().html(\"<iframe src=\\\"\"+jQuery(this).attr(\"btn_iframe_link\")+\"\\\" style=\\\"border: 0;min-height:500px;\\\" frameBorder=\\\"0\\\"  width=\\\"100%\\\"><\/iframe>\");\r\n                        });\r\n                   \r\n                });\r\n                jQuery(\"a.btn-text-link\").each(function(){\r\n                            jQuery(\"a.btn-text-link\").unbind(\"click\").bind(\"click\",function(){\r\n                                    var text_link = jQuery(this).attr(\"text-link\");\r\n                                     jQuery(\"body\").append(\"<div class=\\\"modal fade in\\\" id=\\\"youtube_text_link\\\" tabindex=\\\"-1\\\" role=\\\"dialog\\\" aria-labelledby=\\\"myModalLabel\\\" style=\\\"overflow-y: scroll; 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