


{"id":2530,"date":"2023-10-03T21:52:43","date_gmt":"2023-10-03T19:52:43","guid":{"rendered":"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/?p=2530"},"modified":"2025-10-29T13:42:49","modified_gmt":"2025-10-29T12:42:49","slug":"klimabaeume-und-biologische-vielfalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/2023\/10\/03\/klimabaeume-und-biologische-vielfalt\/","title":{"rendered":"Klimab\u00e4ume und Biologische Vielfalt"},"content":{"rendered":"<!DOCTYPE html>\n<html><head><meta charset=\"UTF-8\"><\/head><body>\n<p><strong>Stellungnahme zu Listen von Klimab&auml;umen im Siedlungsbereich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Autorschaft: AK Politik, Ulrike Aufderheide, Michael Felstau, Heinke Marxen-Drewes, Karsten Mody und Christoph Peters unter Mitwirkung von Sabine Baxmann, Anja Ernst, Iris Fuhrmann, Heike G&uuml;nther, Carola Hoppen, Andreas Knaack, Susanne Martin, Barbara Stark und Bernd Vetterick<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein f&uuml;r naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung &#8211; NaturGarten e.V. setzt sich seit &uuml;ber drei&szlig;ig Jahren f&uuml;r die F&ouml;rderung der Biodiversit&auml;t, insbesondere auch im Siedlungsraum ein. Der Schwund der Artenvielfalt hat sich in den letzten Jahrzehnten neben der Klimakrise als ein zentrales &#8211; aber oft &uuml;bersehenes &#8211; Problem herauskristallisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>B&auml;ume sind sehr langlebig und entwickeln ihre volle Funktionst&uuml;chtigkeit erst ab einem gewissen Alter. Deshalb sollte die Auswahl der richtigen Baumart sehr sorgsam getroffen werden. Um dem Verlust der Biodiversit&auml;t entgegenzuwirken, ist es wichtig, gerade auch bei Baumpflanzungen im besiedelten Raum Arten zu pflanzen, die nicht nur eine gute Anpassungsf&auml;higkeit in der Klima&shy;krise, sondern auch ein hohes Lebensraum- und Nahrungsangebot f&uuml;r Tiere bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gartenamtsleiterkonferenz (GALK e.V.) hat in Zusammenarbeit mit dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) eine Auswahl an B&auml;umen getroffen und nach bis jetzt 4-j&auml;hrigen Tests vor Ort eine Liste geeigneter B&auml;ume f&uuml;r den besiedelten Raum<sup>1<\/sup> herausgegeben. Bewertet wurden dabei die Merkmale &bdquo;Zuwachs&ldquo;, &bdquo;Trockenheitsvertr&auml;glichkeit&ldquo;, &bdquo;Frosth&auml;rte&ldquo; und &bdquo;Krankheits&shy;befall&ldquo; sowie als Beitrag zur Biodiversit&auml;tsf&ouml;rderung die Eignung als &bdquo;Bienenweide&ldquo; &ndash; ein Merk&shy;mal, das zwar den Nutzen f&uuml;r das Nutztier Honigbiene ber&uuml;cksichtigt, nicht jedoch die Einbin&shy;dung des Baumes in nat&uuml;rliche Nahrungsnetze. Auch die Bewertung der Zukunftsb&auml;ume &bdquo;Neue B&auml;ume braucht das Land&ldquo; durch die Bayerische Landesanstalt f&uuml;r Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitsh&ouml;chheim<sup>2 <\/sup>bildet die F&ouml;rderung der Biologischen Vielfalt nicht ab, sondern betrachtet ledig&shy;lich die Eignung als Bienenweide.<\/p>\n\n\n\n<p>Der NaturGarten e.V. hat deshalb diese beiden Listen mit den Eintr&auml;gen in der Datenbank &bdquo;bladmineerders.nl&ldquo;<sup>3<\/sup>, die den derzeitigen Forschungsstand zur Nutzung von Pflanzenarten durch herbivore und parasitische Organismen darstellt, und zus&auml;tzlich mit dem Schweizer Biodiversi&shy;t&auml;tsindex f&uuml;r Stadtb&auml;ume<sup>4<\/sup> verglichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus unseren Auswertungen lassen sich zusammengefasst die folgenden Ergebnisse ableiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Auswertung der Bladmineerders-Datenbank zeigt eine weite Spanne eines &bdquo;Biodiversit&auml;ts&shy;scores&ldquo; (= Anzahl nutzender Arten, die Forschende auf den B&auml;umen gefunden haben) zwischen 2 und 570 Arten. Dieser (einfache) Biodiversit&auml;tscore h&auml;ngt eindeutig zusammen mit der geographischen Herkunft der B&auml;ume: Die f&uuml;r die Natur wertvollsten B&auml;ume (&gt; 60 Arten) sind weit &uuml;berwiegend heimisch, im mittleren Bereich (Artenzahl ca. 20-60) finden sich neben heimischen auch oft B&auml;ume aus dem europ&auml;ischen Ausland und die B&auml;ume mit geringem Nutzen f&uuml;r die Natur (&lt; 25 Arten) sind weit &uuml;berwiegend exotisch oder Hybride.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Auswahl der Klimab&auml;ume nach GALK e.V. weist keinen Zusammenhang mit dem Biodiversi&shy;t&auml;tsscore auf, was wir als bedeutendes Defizit ansehen: Die GALK-Liste sollte unter Hinzu&shy;nahme eines aussagekr&auml;ftigen Kriteriums f&uuml;r Biodiversit&auml;t weiterentwickelt werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Schweizer BI-2-Index sowie die Z&auml;hlung der fruchtfressenden V&ouml;gel nach Turcek<sup>5 <\/sup>weisen dagegen einen [schwachen, aber] sichtbaren Zusammenhang mit dem Biodiversit&auml;tsscore auf (Korrelationskoeffzient r = 0,45 bzw. 0,50 bzw. 0,44).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Derzeit werden haupts&auml;chlich von den Baumschulen vorr&auml;tig gehaltene g&auml;rtnerisch vermehrten Sorten, also Klone eines Genotyps der jeweiligen Art empfohlen. Wie sich die Selektion der Sorte einer Baumart auf die Besiedelung mit Tier- und Pilzarten auswirkt, ist im Wesentlichen unbekannt. Da sich Sorten meist nicht eigenst&auml;ndig vermehren k&ouml;nnen, besteht die Problematik, dass ein einheitliches genetisches Erbgut in den Baumschulen erzeugt und weiterverkauft wird. Eine genetische Variabilit&auml;t und damit Anpassungsm&ouml;glichkeit an sich ver&auml;ndernde Klimabedin&shy;gungen wird dadurch unterbunden, au&szlig;erdem ist ja unsere Tierwelt genau an die genetische Variabilit&auml;t der Arten wie unterschiedliche Austriebs- und Bl&uuml;hzeitpunkte angepasst. Es werden von der GALK 105 Sorten verschiedenster Baumarten empfohlen. Diese Sorten werden in der angeh&auml;ngten Tabelle mit 159 B&auml;umen nicht aufgef&uuml;hrt, wohl aber die zugeh&ouml;rige Art.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gro&szlig;teil der bislang empfohlenen Baumarten stammt nicht aus Mitteleuropa. Es hat also keine Koevolution der B&auml;ume mit der in Mitteleuropa heimischen Fauna stattgefunden. Auch wenn bei &bdquo;bladmineerders&ldquo; eine Untererfassung der Tierwelt bei exotischen Arten nicht ausgeschlossen werden kann, so ist doch zu erkennen, dass bei einheimischen Baumarten eine Vielzahl von pflanzennutzenden Arten gefunden wurde. Die als Nachweis von Gleichwertigkeit exotischer Arten oft zitierte Untersuchung von B&ouml;ll et al. 2019<sup>6<\/sup> weist erhebliche methodische Schw&auml;chen auf, die wir im Literaturnachweis kurz darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungeachtet vorhandener Invasivit&auml;tseinstufungen werden in der Liste der GALK auch f&uuml;nf Baumarten, die als invasiv (also per definitionem sch&auml;digend f&uuml;r die Biodiversit&auml;t) und drei Baumarten, die als potentiell invasiv gelten, als Klimab&auml;ume empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Ma&szlig;nahmen sind aus Sicht des NaturGarten e.V. erforderlich:<\/p>\n\n\n\n<p>1.&nbsp; Verwendung heimischer Baumarten zur F&ouml;rderung der heimischen Fauna, wo immer m&ouml;glich.<\/p>\n\n\n\n<p>2.&nbsp; Erg&auml;nzung der Klimabaumlisten um alle geeigneten einheimischen Baumarten.<\/p>\n\n\n\n<p>3.&nbsp; Einheimische Arten Deutschlands und Mitteleuropas, die auf Grund ihres nat&uuml;rlichen Stand&shy;ortes vielversprechend sind, sollten in die Untersuchungen zu Klimab&auml;umen mit einbezogen werden, auch wenn sie noch nicht von Baumschulen angeboten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>4.&nbsp; Wo m&ouml;glich, sollten Baumarten mit genetischer Variabilit&auml;t und nicht genetisch verengte Sorten verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>5.&nbsp; Erhalt vor Neupflanzung: Die &Ouml;kosystemleistung eines Altbaumes ist durch Neupflanzung nicht zu ersetzen. Insbesondere sind uralte B&auml;ume unersetzliche Relikte und Sch&auml;tze, denn hier &uuml;berleben oft noch Nutzer-Arten, die in der Umgebung ausgestorben sind.<\/p>\n\n\n\n<p>6.&nbsp; Selbstaussaat und Saat von B&auml;umen aus Parks nutzen: Pflanzen aus Aussaat bilden wesentlich resilientere Wurzelsysteme aus und durch die genetische Variabilit&auml;t der Spontanvegetation k&ouml;nnen nat&uuml;rliche Selektionsprozesse zur Klimaanpassung ablaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>7.&nbsp; Umsetzung ausreichend gro&szlig;er wasserdurchl&auml;ssiger Baumscheiben, z.&nbsp;B. durch Einsatz von Rasengittersteinen auf Parkpl&auml;tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>8.&nbsp; Keine Verwendung invasiver Arten bzw. deren Sorten, es sei denn, eine Vermehrung &uuml;ber Samen oder Ausl&auml;ufer ist ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Die erw&auml;hnten Tabellen und Abbildungen, die die Erkenntnisse eindr&uuml;cklich wiedergeben, werden mit der vollst&auml;ndigen Ausarbeitung ver&ouml;ffentlicht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die komplette Auswertung wurde nun in der Fachzeitschrift Naturschutz und Landschaftsplanung 08-2024 ver&ouml;ffentlicht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufderheide U, Peters C, Mody K, Marxen-Drewes H (2024). Zukunfts- oder Klimab&auml;ume &ndash; Wie gut sind die Arten zur F&ouml;rderung der Biodiversit&auml;t geeignet? Naturschutz und Landschaftsplanung 56 (8) 14-23.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur- und Quellenangaben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1: Bund deutscher Baumschulen e.V.; Gartenamtsleiterkonferenz e.V. (Hrsg.) o.J.: Zukunftsb&auml;ume f&uuml;r die Stadt &#8211; Auswahl aus der Galk-Stra&szlig;enbaumliste, www.strassenbaumliste.galk.de, https:\/\/www.gruen-ist-leben.de\/themen-produkte\/gruene-staedte-fuer-ein-nachhaltiges-europa\/ zukunftsbaeume\/<\/p>\n\n\n\n<p>2: Phillipp Sch&ouml;nfeld (2019): &bdquo;Klimab&auml;ume&ldquo; &#8211; welche Arten k&ouml;nnen in Zukunft gepflanzt werden? LWG aktuell 2019, Bayerische Landesanstalt f&uuml;r Weinbau und Gartenbau Veitsh&ouml;chheim<\/p>\n\n\n\n<p>3: W.N. Ellis 2001-2023: Plant parasites of Europe: leaf miners, galls and fungi, https:\/\/bladmineerders.nl<\/p>\n\n\n\n<p>4: Gloor S., Taucher, A., Rauchenstein, K. (2021): Biodiversit&auml;tsindex 2021 f&uuml;r Stadtb&auml;ume im Klimawandel, SWILD Z&uuml;rich, Gr&uuml;n Stadt Z&uuml;rich.<\/p>\n\n\n\n<p>5:Turcek, F., Fennel D. (Hrsg.) (Reprint 2019): &Ouml;kologische Beziehungen der V&ouml;gel und Geh&ouml;lze, IV. Auflage<\/p>\n\n\n\n<p>6: B&ouml;ll, S., Mahsberg, D., Albrecht, R. et al. (2019): Urbane Artenvielfalt f&ouml;rdern &ndash; Arthropodenvielfalt auf heimischen und gebietsfremden Stadtb&auml;umen. &ndash; Naturschutz und Landschafts&shy;planung 51: 576&ndash;583<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Referenzen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufderheide, U. (2021): Auf der Suche nach klimafesten Pflanzen, Natur &amp; Garten 1, 89-93<\/p>\n\n\n\n<p>Steiger, P. (2020): Heimische Geh&ouml;lze f&uuml;r trockenwarme Standorte, Natur &amp; Garten 2, 72-77<\/p>\n\n\n\n<p>Witt, R., Kaltofen, K. (2023): Klimab&auml;ume aus &ouml;kologischer Sicht, Stadt und Gr&uuml;n 3, 50 -53<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkungen zu der unter Ziff. 6 genannten Ver&ouml;ffentlichung von B&ouml;ll&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Arbeit wird oft als Nachweis der Gleichwertigkeit von einheimischen und exotischen Arten zitiert, hat aber auch unserer Sicht methodische Schw&auml;chen, die hier nur angedeutet werden k&ouml;nnen:<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurden nur wenige (5) sehr junge B&auml;ume untersucht, die auch vom &ouml;kologischen Wert her nicht mit &auml;lteren B&auml;umen vergleichbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurden Sorten einheimischer Arten mit verwandten Arten verglichen, die in direkt benach&shy;barten Gebieten vorkommen. Dabei wurden bei den einheimischen Arten Sorten verwendet, w&auml;hrend es sich bei zwei der drei nicht heimischen Taxa um echte Arten handelte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einigen Insektengruppen, z.B. Zikaden oder Wildbienen, handelt es sich um Tiergruppen, die die B&auml;ume kaum als Nahrungshabitat nutzen, sondern bei denen es sich eher um Einfl&uuml;ge aus der Umgebung, z.B. aus dem kr&auml;uterreichen Bewuchs der Baumscheiben, handeln d&uuml;rfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Sorten einheimischer Arten wurden jeweils mehr Arthropodenindividuen gefunden als bei den s&uuml;deurop&auml;ischen Arten. Dass die Unterschiede im Arthropodenbestand insgesamt gering ausfielen, kann dem Versuchsdesign genauso geschuldet sein wie einer Gleichwertigkeit der s&uuml;deurop&auml;ischen Schwesterarten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese Arbeit kann daher auf keinen Fall als Nachweis der &ouml;kologischen Gleichwertigkeit beliebiger exotischer Arten herangezogen werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr zum Thema: <a href=\"https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/2023\/03\/02\/klimabaeume\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" title=\"Infos zu Klimab&auml;umen\" aria-label=\"Infos zu Klimab&auml;umen auf naturgarten.org &ouml;ffnen\">https:\/\/naturgarten.org\/wissen\/2023\/03\/02\/klimabaeume\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Erg&auml;nzender Literaturhinweis: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/bfn.bsz-bw.de\/frontdoor\/index\/index\/docId\/1930\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" title=\"Bedeutung von Geh&ouml;lzen f&uuml;r einheimische, phytophage Insekten\" aria-label=\"Bedeutung von Geh&ouml;lzen f&uuml;r einheimische, phytophage Insekten auf bfn.bsz-bw.de &ouml;ffnen\">Die Bedeutung von Geh&ouml;lzen f&uuml;r einheimische, phytophage Insekten, Dr. Schuch, Dr. Nu&szlig; u.a. in NuL 2024<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Foto: Karsten Mody <\/strong>Larven von <em>Euura pavida<\/em> (eine Weidenblattwespe) an Salweide. <\/p>\n<\/body><\/html><script>\r\n              jQuery(document).ready(function(){\r\n                jQuery(\"a.btn-iframe-link\").each(function(){\r\n                        jQuery(this).bind(\"click\",function(){\r\n                              event.preventDefault();\r\n                                          \r\n                                jQuery(this).parent().parent().css(\"min-height\",\"500px\");\r\n                               jQuery(this).parent().parent().html(\"<iframe src=\\\"\"+jQuery(this).attr(\"btn_iframe_link\")+\"\\\" style=\\\"border: 0;min-height:500px;\\\" frameBorder=\\\"0\\\"  width=\\\"100%\\\"><\/iframe>\");\r\n                        });\r\n                   \r\n                });\r\n                jQuery(\"a.btn-text-link\").each(function(){\r\n                            jQuery(\"a.btn-text-link\").unbind(\"click\").bind(\"click\",function(){\r\n                                    var text_link = jQuery(this).attr(\"text-link\");\r\n                                     jQuery(\"body\").append(\"<div class=\\\"modal fade in\\\" id=\\\"youtube_text_link\\\" tabindex=\\\"-1\\\" role=\\\"dialog\\\" aria-labelledby=\\\"myModalLabel\\\" style=\\\"overflow-y: scroll; 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