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SUMMARY:WIR HABEN AGRARINDUSTRIE SATT!
DESCRIPTION:Die dominanten Agrar- und Ernährungssysteme sind ungerecht\, krisenanfällig und nicht nachhaltig. Sie schaffen weder faire Preise und Löhne für Bäuer*innen\, Beschäftigte und das Lebensmittelhandwerk noch beenden sie den Hunger auf der Welt. Dazu kommt: Wie Lebensmittel hergestellt werden\, schadet vielfach Klima\, Artenvielfalt und unserer Gesundheit. \nDas haben wir satt! Daher fordern wir – über 100 Organisationen aus Landwirtschaft\, Sozialbereich\, Lebensmittelhandwerk\, Gewerkschaftsbranche\, Erwerbslosen-\, Klima- und Umwelt-Bewegung\, Jugend-\, Tierschutz- und Eine-Welt-Verbänden – die sozial-gerechte Agrarwende und gutes Essen für alle! \nWir fordern eine Politik\, die gutes Essen\, faire Erzeuger*innenpreise\, Umwelt-\, Tier- und Klimaschutz\, eine gerechte Verteilung des Wohlstands und ein demokratisches Zusammenleben vereint und für alle sichert. \nDeshalb unterzeichnen auch wir den 6-Punkte-Plan für die sozial-gerechte Agrarwende und gutes Essen für alle! \nHier erfahrt ihr mehr.
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SUMMARY:Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb 2024
DESCRIPTION:Wir gärtnern für Wildbienen & Co. um die Wette. Machen Sie mit!\nDas Frühjahr ist erwacht und wir starten mit frischem Schwung in die neue Wettbewerbsrunde! Der hat mittlerweile schon Tradition: Bereits seit 2016 gärtnern Alt und Jung bei unserem bundesweiten Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb um die Wette. Gemeinsam wollen wir auch in diesem Jahr wieder jede Menge Hektar für unsere heimische Artenvielfalt schaffen und uns gegenseitig zu spannenden Aktionen inspirieren. Egal ob im Privat-\, Firmen- oder Kitagarten – für jede Fläche gibt’s die passende Kategorie: \n\nBalkone\, Terrassen\, Dachgärten\, vertikale Gärten\nPrivatgärten klein (< 500 m²)\nPrivatgärten groß (> 500 m²)\nFirmengärten\nKleingartenparzellen\nSchul- und Jugendclubgärten\nKita-Gärten\nKommunale Flächen\nVereinsgärten\, Liegenschaften von Verwaltung\, Kirche etc.\, Sonstige\n\n01.04.2024 – 31.07.2024 \nHier findet Ihr weitere Infos.
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SUMMARY:Aktion Mähfreier Mai (und Juni)
DESCRIPTION:Unterstützt von NaturGarten e. V. \nAuch dieses Jahr möchte der Verein „Die Summer“ auf die Aktion „Mähfreier Mai“ aufmerksam machen. Dieses Mal hat sich der Verein mit weiteren Naturschutzprojekten und -organisationen zusammengeschlossen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel\, dass deutschlandweit 2.024 Gärten bzw. Grünflächen teilnehmen.Insbesondere Insekten sollen durch diese Aktion gefördert werden\, da später gemähte Wildpflanzen Blüten ausbilden und als Nahrung zur Verfügung stehen. \nTeilnahme \nTeilnehmen können alle\, von Privatperson über Schulen oder Firmen\, die ihre Grünflächen (oder Teile davon) frühestens ab dem 1. Juni mähen. Auch wenn bereits im April gemäht wurde\, kann eine Teilnahme Sinn ergeben\, da bei einer frühen Mahd meist nur Gräser abgemäht wurden. „Zur Erfassung der Teilnahme haben wir einen Fragebogen erstellt. Die Beantwortung erfolgt online und dauert lediglich 3 Minuten. Wir sind schon auf die Auswertung der Daten gespannt!“ so Stefanie Propp\, Mitarbeiterin im Projekt „Urbane Insektenbiotope“. \nEin Rasen ist (noch) keine Wiese \nWenn ein Rasen hochwächst\, sieht es erstmal nicht nach einer typischen Blühwiese aus. „In den meisten Grünflächen sind bereits einige Wildpflanzen enthalten!“ berichtet Thomas Pickel\, Projektleiter von „Urbane Insektenbiotope“. „Durch das spätere Mähen bilden sie Blüten und dienen somit als Nahrung für Insekten.“ Damit eine häufig gemähte Grünfläche zur Wiese wird\, braucht es Geduld. Wenn über viele Jahre seltener gemäht wird\, entwickelt sich eine Blühwiese. Wer nicht so lange warten will\, kann nachhelfen. Bei einem großen Grasbestand macht es Sinn\, Teile des Rasens zu entfernen und mit einer mehrjährigen Blühmischung mit heimischen Arten anzusäen oder den Rasen mit bereits gewachsenen Topfpflanzen „anzuimpfen“ (ca. 3-4 Pflanzen pro m²). Die Infos\, welche Wildpflanzen geeignet sind und wo man sie erhält\, erhält man auf insektenbiotope.de unter den Reitern „Wildpflanzen“ und „Karte“. \nWiesen und ihre Mahdzeitpunkte sind variabel \n„Naturschutzfachlich kann es manchmal Sinn machen\, bereits früher zu mähen.“ weiß Franziska Wagner\, Mitarbeiterin im Projekt „Urbane Insektenbiotope“. „Das ist z.B. der Fall\, wenn eine Fläche „abgemagert“ und daher starkes Graswachstum unterbunden werden soll.“ Grundsätzlich kann kein pauschaler Mähzeitpunkt empfohlen werden. Je nach Wüchsigkeit\, Wetter und weiteren Standortverhältnissen ist ggf. eine frühere oder spätere Mahd sinnvoll. Ein guter Zeitpunkt\, um zu mähen\, ist oft das Ende der Mageritenblüte. Der Aufruf weniger und später zu mähen\, betrifft v.a. häufig gemähte Rasenflächen. Artenreiche Wiesen werden meist schon richtig gepflegt. \nArtenreiche Wiesen trotzen der Dürre \n„Aus persönlicher Erfahrung\, aber auch aus wissenschaftlicher Sicht\, wissen wir\, dass artenreiche Wiesen resistenter als artenarme Grünflächen gegenüber Dürrephasen sind.“ – Thomas Pickel. „Auch die Regeneration erfolgt schneller. Wildpflanzen wie bspw. der Gewöhnliche Hornklee oder der Wiesen-Salbei bilden über 1 m tiefe Wurzeln aus. So gelangen sie auch bei Trockenheit in feuchte Bodenschichten.“ \nDas sieht aber wild aus! \nEin nicht gemähter Rasen sieht wild aus – das kann auch der Verein nicht leugnen. Franziska Wagner sieht darin mehr: „Die Schönheit zeigt sich\, wenn sich Wildbienen\, Schmetterlinge und Co. an den Blüten tummeln und Heuschrecken im Sommer zu zirpen beginnen.“ Thomas Pickel empfiehlt: „Durch sogenannte „Pflegestreifen“\, die öfter gemäht werden\, kann die Akzeptanz für wildere Flächen geschaffen werden. Dazu wird ein Weg durch die Grünfläche und der Rand häufiger gemäht. Dann sieht man – das ist Absicht\, da kümmert sich jemand!“ \nWelches Mähgerät? \nIst der Rasen erstmal hochgewachsen\, stellt sich oft die Frage mit was nun gemäht werden soll. „Am schonendsten für Insekten ist der Balkenmäher oder die Sense“\, empfiehlt Stefanie Propp. „Für Besitzer:innen von kleinen Flächen ist ein Balkenmäher oft nicht praktikabel. Aus unserer Erfahrung funktioniert auch ein hoch eingestellter Rasenmäher\, die Motorsense oder die Handsense gut.“ Leider schneidet ein Rasenmäher das Mahdgut in kleine Stücke und zerstört somit auch Insekten\, ihre Eier und Larven. „Wenn ein paar Bereiche einer Grünfläche über den Winter stehen gelassen werden\, können Teilpopulationen der Insekten überleben. Das hilft schon enorm!“ so Franziska Wagner. \nDer Wert von Insekten ist für einige nicht direkt erkennbar. Mit rund 75 % machen Insekten den größten Teil aller Tierarten aus. Sie sind Bestäuber\, recyceln abgestorbenes Material und sind Nahrungsgrundlage für viele andere Lebewesen (bspw. für den Nachwuchs heimischer Vögel). Doch immer mehr wissenschaftliche Studien bestätigen den drastischen Rückgang von Insekten. \nDie Summer e.V. möchte in Kooperation mit weiteren Naturschutzprojekten und- organisationen zeigen\, dass auch mit wenig Aufwand Insektenschutz betrieben werden kann. Thomas Pickel ermutigt alle Bayreuther:innen zum Mitmachen: „Lasst eure Mähgeräte für ein paar Wochen im Schuppen stehen\, genießt die Sonne und schafft dadurch Lebensraum und Nahrung für Insekten!“ \nKontakt \nProjekt-Website:        insektenbiotope.de/\nVereins-Website:       diesummer.de\nE-Mail:                                    mail@diesummer.de\nTel:                                         +49 921 51684508 \nDas Projekt Urbane Insektenbiotope wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt\, Naturschutz\, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
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SUMMARY:Ausstellung: THE EARTH DOES NOT NEED US.
DESCRIPTION:The Institute of Queer Ecology im Dialog mit Joseph Beuys \n23.6.2024 bis 5.1.2025\, Museum Schloss Moyland \nDie wegweisende und innovative Ausstellung THE EARTH DOES NOT NEED US (23. Juni 2024 bis 5. Januar 2025) des Institute of Queer Ecology rückt Themen wie Ökologie\, Nachhaltigkeit und Klimawandel aus queerer Perspektive in den Mittelpunkt. Das Institute of Queer Ecology (IQECO) ist ein kollaboratives Künstler:innennetzwerk\, das für das Aufheben eines wertenden\, binären Denkens steht. Die Arbeiten der teilnehmenden Künstler:innen machen die allgegenwärtige Queerness in der Natur erlebbar\, wie beispielsweise durch Pflanzen\, die im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht wechseln. Neben historisch bedeutsamen Arbeiten wie „7000 Eichen“ (1982) von Joseph Beuys\, erwarten die Besucher:innen zahlreiche Neuproduktionen des IQECO im Schloss\, an der Schlossfassade sowie im Park. Unterschiedlichste Medien in den Ausstellungsräumen wie Fotowalls und Videos machen Lust darauf\, sich mit Themen wie vielfältiger Ökologie und Inklusion auseinander zu setzen.\nDie Ausstellung\nMit der Ausstellung nimmt Museum Schloss Moyland die zweifellos drängendste Debatte unserer Tage ins Programm: Angesichts der Klimakrise ist das international agierende Netzwerk „The Institute of Queer Ecology“ (IQECO) dazu eingeladen\, mit Joseph Beuys‘ einschlägigen Werken zu Öko-logie und Umwelt in Dialog zu treten.\nSowohl Beuys als auch das IQECO sehen Kunst als idealen Freiraum an\, um progressive Zukunftsvisionen zu entwickeln und dem Klimawandel etwas entgegen zu setzen. Beuys\, der 1979 „Die Grünen“ mitgründete\, war Natur- und Klimaschützer der ersten Stunde. Ein halbes Jahrhundert später verbindet das IQECO die avantgardistischen Gedanken von Beuys mit neuesten Strömungen der queeren Theorie.\nDas IQECO setzt sich sowohl gegen wertendes Schwarz-Weiß-Denken\, wie z. B. heterosexuell = natürlich und queer = unnatürlich\, als auch für eine inklusive\, tolerante\, achtsame und vielfältige Ökologie ein.\nKuratiert von Judith Waldmann \nHier mehr Infos. \nFoto: Stiftung Museum Schloss Moyland/Johannes Hüffmeier
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